Wenn Roger Federer am Dienstag in Madrid nach einer 1090-tägigen Pause auf Sand zurückkehrt, heisst sein Gegner Richard Gasquet. Der Franzose (ATP 39) setzte sich in der 1. Runde gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina (ATP 127) mit 7:5, 7:6 (7:5) durch.
Trotz der klaren Papierform war der Sieg für Gasquet keine Selbstverständlichkeit. Denn der in der Westschweiz wohnhafte 32-Jährige bestreitet in Madrid sein 1. Turnier der Saison. Zuvor war er durch Verletzungen ausser Gefecht gesetzt worden.
Ich freue mich, dass er wieder zurück ist. Ich bin ein grosser Fan von seinem Spiel. Seine Rückhand ist unglaublich.
Federer und Gasquet kennen sich bestens. Die beiden treffen in der spanischen Hauptstadt bereits zum 20. Mal aufeinander.
Das Head-to-Head spricht mit 17:2 für Federer eine klare Sprache. Auf Sand schaut das Ganze hingegen weit weniger eindeutig aus: Hier liegt der 37-jährige Baselbieter nur mit 3:2 vorne.
«Ich freue mich, dass er wieder zurück ist. Ich bin ein grosser Fan von seinem Spiel. Seine Rückhand ist unglaublich», schwärmt Federer von seinem 1. Widersacher auf Sand.
Federer hat im Vorfeld die Erwartungen zwar gedämpft . Trotzdem wird der «Maestro» im Minimum den Anspruch haben, nicht schon nach einem Match wieder die Koffer packen zu müssen.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 6.5.19, 22:20 Uhr