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Legende: Video Djokovic: «Ich habe nicht allzu viel falsch gemacht» abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.08.2019.
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Vor den US Open Djokovic, Federer oder doch «Schleckmaul» Medwedew?

Am Montag beginnen in New York die US Open. Wie sind die Favoriten in Form? Mit wem ist sonst noch zu rechnen?

Der Topfavorit

Auch wenn er in Cincinnati im Halbfinal am späteren Turniersieger Daniil Medwedew (ATP 5) hängen blieb, ist Novak Djokovic (ATP 1) Titelkandidat Nummer 1 in New York. Im Best-of-5-Format ist der Serbe unheimlich schwierig zu bezwingen, gelungen ist das 2019 nur Dominic Thiem (ATP 4) bei den French Open.

Ich werde um den Titel kämpfen, wie jeder andere auch.
Autor: Novak Djokovic

Nach den Titeln in Melbourne und Wimbledon strebt Djokovic seinen 3. Grand-Slam-Titel in diesem Jahr an. Der Sieg im «Big Apple» geht über ihn.

Die ewigen Rivalen

Nach den weiteren ganz heissen Kandidaten auf den Titel braucht man sich nicht lange umschauen. Roger Federer (ATP 3) und Rafael Nadal (ATP 2) gehören bei jeder Turnierteilnahme zu den Favoriten. Die beiden «ewigen Rivalen» dürften alles daran setzen, dass Djokovic keinen weiteren Grand-Slam-Titel gewinnt. Mit 16 Major-Siegen ist der «Djoker» Federer (20 Titel) und Nadal (18 Titel) dicht auf den Fersen.

Ich habe sehr viel Zeit, um mich auf die US Open vorzubereiten. Ich bin im Fahrplan drin.
Autor: Roger Federer

Doch gerade hinter Federers Formstand steht vor dem letzten Major des Jahres ein Fragezeichen. Nach mehrwöchiger Pause setzte es im Achtelfinal von Cincinnati gegen Andrej Rublew die schnellste Niederlage seit 16 Jahren ab, dem 38-Jährigen fehlt die Matchpraxis. Verunsichern lässt sich der «Maestro» dadurch aber nicht. Als 5-facher US-Open-Champion hat er auch keinen Grund dazu.

Legende: Video Federer: «Bin körperlich zu 100 Prozent fit» abspielen. Laufzeit 01:52 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.08.2019.

Nadal derweil hat mit dem Turniersieg in Montreal seine Ambitionen auf den 4. Triumph in Flushing Meadows angemeldet. In Cincinnati sagte der Spanier dann aber kurzfristig ab. Auf Hartplatz bleibt er eine Wundertüte.

Die jungen Herausforderer

Auf die Wachablösung an der Weltspitze wartet man schon seit Jahren vergebens. Der Generation um Alexander Zverev (ATP 6), Stefanos Tsitsipas (ATP 8) und Medwedew sind vereinzelt schon Exploits gegen die «Big Three» gelungen, an Grand-Slam-Turnieren blieb der grosse Erfolg bisher aber aus.

Der frischgebackene Cincinnati-Sieger Medwedew scheint aktuell die besten Karten zu haben, die Phalanx der alten Garde zu durchbrechen. Seit er Ende 2017 seine Ernährung umstellte und die täglichen Gummibärchen aus dem Essensplan strich, verbesserte sich der 23-jährige Russe stetig. Die süsse Belohnung gab es fortan nur noch nach einem Turnier.

Medwedews Disziplin zahlt sich nun aus. Gegner David Goffin meinte nach dem verlorenen Final in Cincinnati: «Es fühlte sich an, als spielst du gegen eine Wand.»

Legende: Video Goffin: «Es fühlte sich an, als spielst du gegen eine Wand» abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 19.08.2019.

Die anderen US-Open-Sieger

Im Ranking sind sie mittlerweile auf die Plätze 24 respektive 23 zurückgefallen, doch sowohl Stan Wawrinka (2016) wie auch Marin Cilic (2014) konnten die US Open je einmal gewinnen.

Die Formkurve der beiden «alten Hasen» zeigt jedoch nicht nach oben. Während Wawrinka in Cincinnati bereits in der 2. Runde verlor, musste Cilic in Montreal im Achtelfinal und in Cincinnati gar in Runde 1 die Segel streichen. Mehr als Aussenseiterchancen haben sie nicht.

Sendebezug: sportlive auf SRF info vom 15.08, 21:30 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Johanna Thomas  (JoThomas)
    Es ist schon ein bisschen eigenartig und ich möchte gar sagen respektlos, dass man hier Medwedew als Favoriten vor den 3-Fachen US-Open Gewinner Nadal stellt- hat letzterer doch vor zwei Wochen soeben den Russen in Montreal mit 6-2 / 6-0 auf einem im Vergleich zu anderen Hartplatzturnieren eher schnellem Belag vom Platz gefegt.
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  • Kommentar von Miguel Garcia Lopez  (halloo)
    Die Formkurve muss bei Federer dringend nach oben zeigen. Wie er in Cinncinati gespielt hat, reicht niemals. Aber er hat dank der leichten Auslosung bis in den Halbfinal, Zeit um ins Turnier zu finden.
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    1. Antwort von Lars Hönighaus  (Ryder)
      Besser hätte es von der Auslosung kaum laufen können. Bis Halbfinale natürlich, dann droht Djokovic. Aber der hat mit Querrey, Wawrinka und Medvedev gleich 3 potentielle Stolpersteine auf dem Weg ins Halbfinale. Von den Big3 hat er die schwierigste Auslosung erhalten, Federer bis ins Halbfinale die leichteste auf dem Papier. Auf dem Platz kann das wieder ganz anders aussehen. Siehe Nadal in Wimbledon, der gegen Tsonga zum Beispiel davon profitierte, daß dieser einen gebrauchten Tag hatte.
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