Wawrinka spielt für die Bilanz und Federer

Im 2. Gruppenspiel an den ATP Finals trifft Stan Wawrinka auf Novak Djokovic. Mit einem Sieg gegen die Nummer 1 der Weltrangliste könnte Wawrinka seine starke Bilanz gegen Top-10-Spieler aufrecht erhalten und gleichzeitig Roger Federer einen Gefallen tun.

Stan Wawrinka geht mit viel Selbstvertrauen ins Duell gegen Novak Djokovic. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zuversichtlich Stan Wawrinka geht mit viel Selbstvertrauen ins Duell gegen Novak Djokovic. Reuters

Zusatzinhalt überspringen

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Die Partie zwischen Stan Wawrinka und Novak Djokovic zeigen wir Ihnen am Mittwoch ab 21:00 Uhr auf SRF zwei live. Bereits um 15:00 Uhr startet das Spiel zwischen Tomas Berdych und Marin Cilic.

Wawrinka und Djokovic sind hervorragend in die ATP Finals gestartet. Der Schweizer deklassierte Tomas Berdych mit 6:1, 6:1. Mit dem gleichen Resultat fegte Djokovic den Kroaten Marin Cilic vom Platz. Der Sieger des heutigen Direktduells hat gute Chancen auf den vorzeitigen Halbfinal-Einzug.

Djokovic seit 2 Jahren ungeschlagen

Die Bilanz spricht klar für den Serben. Djokovic hat 15 von 18 Vergleichen gegen den Schweizer für sich entschieden. Zudem kann die Nummer 1 der Weltrangliste auf eine lange Siegesserie bauen. Seit 28 Partien hat Djokovic keine Indoor-Partie mehr verloren. Die letzte Niederlage kassierte er vor knapp 2 Jahren in Paris-Bercy.

Starke Bilanz gegen die Top-Spieler

Dennoch kann auch Stan Wawrinka mit viel Selbstvertrauen in die Partie gehen. Das letzte Duell gegen Djokovic hat der Romand nämlich gewonnen. In einem epischen Abnützungskampf im Viertelfinal der Australian Open warf er den Titelverteidiger aus dem Turnier und holte sich anschliessend seinen ersten Grand-Slam-Titel.

Dank seinem Startsieg gegen Tomas Berdych verbesserte er seine Bilanz gegen Top-10-Spieler in diesem Jahr auf 7:1. Nur gegen Roger Federer zog er in Wimbledon den Kürzeren.

Wawrinka spielt auch für Federer

Wawrinka spielt gegen Djokovic aber nicht nur um den Halbfinal-Einzug und seine hervorragende Saisonbilanz, sondern indirekt auch für Roger Federer. Nur wenn der Serbe nicht alle Gruppenspiele gewinnt, hat Federer noch eine Chance, noch in diesem Jahr an die Weltranglisten-Spitze vorzustossen.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 12.11.2014, 6:17 Uhr.

Video «Entfesselter Wawrinka deklassiert Berdych in 58 Minuten» abspielen

Entfesselter Wawrinka deklassiert Berdych in 58 Minuten

1:49 min, aus sportlounge vom 10.11.2014