Davis Cup: Die Schweiz als Aussenseiter gegen die Negativserie

Von Freitag bis Sonntag kämpft die Schweizer Davis-Cup-Equipe in der Genfer Palexpo-Halle gegen Tschechien um den Einzug in die 2. Hauptrunde. Sollten Wawrinka und Co. den Titelverteidiger ausschalten, ginge eine lange Durststrecke zu Ende.

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Tennis: Wawrinka im Interview

Der Schweizer Teamleader Stanislas Wawrinka im Interview.

Ab Freitag schickt sich das Schweizer Davis-Cup-Team in Genf an, zum 1. Mal seit 9 Jahren wieder eine 1. Runde in der Weltgruppe zu überstehen. Die Chancen dazu stehen nicht allzu gut. Roger Federer (ATP 2) ist nicht mit von der Partie, hinter Stanislas Wawrinka (ATP 17) fehlt eine starke Nummer 2 und der Gegner ist ausgerechnet der Titelverteidiger.

Ein Punkt am Freitag muss her

Doch die Hoffnung lebt. Umso mehr als bei Tschechien Radek Stepanek, die Nummer 2 des Teams, passen musste. «Das wird sie sicher schwächen und wir haben grössere Chancen, um zu gewinnen», sagt Wawrinka. Der Romand weiss aber auch, dass man dazu «3 Tage lang sehr solid spielen und schon am Freitag punkten muss.»

Die Tschechen setzen im Einzel neben der Weltnummer 6 Tomas Berdych auf Lukas Rosol (ATP 73). Der Schweizer Captain Severin Lüthi gibt etwas überraschend Henri Laaksonen (ATP 289) gegenüber Marco Chiudinelli (ATP 139) den Vorzug. Das Eröffnungs-Einzel Wawrinka - Rosol hat für die Schweiz bereits vorentscheidenden Charakter.