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Fed Cup Bacsinszky kann für die Schweiz ausgleichen

Timea Bacsinszky erfüllt im Fed-Cup-Halbfinal ihre Pflicht und schlägt Arina Sabalenka in 2 Sätzen. Zuvor hatte Viktorija Golubic das 1. Einzel gegen Weissrussland hauchdünn verloren. Somit ist nach dem 1. Tag alles offen.

Legende: Video Alles offen nach Tag 1: Auf Schweizer Teamleaderin war Verlass abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.04.2017.

Die beiden ersten Einzelpartien im Kampf um den Final-Einzug in Minsk waren für alle beteiligten Spielerinnen von Aufs und Abs begleitet.

  • Viktorija Golubic unterliegt zunächst Alexandra Sasnowitsch (WTA 96) mit 3:6, 7:5, 5:7
  • Timea Bacsinszky bringt die Schweiz zurück. Das 6:4, 7:5 gegen Arina Sabalenka (WTA 125) ist aber ein Krampf: Die Romande liegt in beiden Sätzen mit Break zurück.
  • Somit braucht die Schweiz am Sonntag (in 2 Einzeln und 1 Doppel) noch 2 Punkte zum 2. Finaleinzug nach 1998. – Ab 11 Uhr live auf SRF zwei

Tag 1 eines intensiven Tennis-Fights endete für die Schweiz doch noch in Minne. Bacsinszky hatte gegen eine aufschlagstarke, erst 18-jährige Gegnerin, die in der Weltrangliste 103 Ränge hinter ihr liegt, allerdings lange einen schweren Stand.

Legende: Video Bacsinszkys Freude nach dem 1. Schweizer Punkt abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus sportlive vom 22.04.2017.

«Sabalenkas zweite Services waren vermutlich schneller als meine ersten», sagte die Waadtländerin hinterher. Inzwischen hatte sie das Lachen wieder gefunden und fühlte «nach dieser schwierigen Aufgabe eine Superfreude» über den 1. Schweizer Punkt.

Gut auf den Beinen

Ein Merci ging auch an ihren Konditionstrainer. «Dank ihm war ich bereit und schnell auf den Beinen», resümierte Bacsinszky. Sie lag im 1. Umgang 1:3 zurück, schaffte dann aber die rasche Wende. In Satz 2 musste sie gleich 2 Mal einen Service-Durchbruch wettmachen – jenen zum 1:3 und zum 3:5. Mit 4 Games in Folge kaufte Bacsinszky ihrer Gegnerin den Schneid ab.

Mit der Hilfe der Netzkante

Vor ihrem Einsatz hatte Viktorija Golubic (WTA 54) nach 2:45 Stunden gegen Sasnowitsch eine bittere Niederlage (3:6, 7:5, 5:7) bezogen.

Die weissrussische Teamleaderin nahm beim entscheidenden Break im 3. Satz eine gehörige Portion Glück in Anspruch. Beim Stand von 5:5 bekam sie 2 Möglichkeiten, wovon sie die erste dank einem Netzroller nutzen konnte.

Legende: Video Die Entscheidung im 1. Einzel abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus sportlive vom 22.04.2017.

Zunächst chancenlos

Im 1. Satz hatte Golubic ihrer Gegnerin wenig entgegenzusetzen. Sasnowitschs risikoreiches Spiel mit druckvollen Grundlinienschlägen ging voll auf. Viel deutete darauf hin, dass die Zürcherin auch 10 Tage nach der Achtelfinal-Niederlage in Biel (1:6, 4:6) chancenlos bleiben würde.

Weil bei Sasnowitsch aber plötzlich gar nichts mehr zusammenpasste, führte Golubic im 2. Durchgang schnell 4:0 mit Doppelbreak. Zwar musste sie die Weissrussin in der Folge noch auf 5:5 herankommen lassen, holte die Vorteile mit einem weiteren Break aber wieder auf ihre Seite und schaffte den Satzausgleich.

Auch 1:1 im anderen Halbfinal

Die USA und Tschechien befinden sich nach den ersten beiden Einzeln ebenfalls im Gleichschritt. Die erst 17-jährige Biel-Siegerin Marketa Vondrousova (WTA 117) konnte ihren Höhenflug beim Fed-Cup-Debüt nicht fortsetzen und unterlag Australian-Open-Halbfinalistin Coco Vandeweghe (24) 1:6, 4:6. Später glich Katerina Siniakova (38) mit einem ebenso souveränen 6:3, 6:3 gegen Shelby Rogers (49) für den Titelverteidiger aus.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.04.2017, 12:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Es war kaum das beste Spiel von T. Bacsinszky, das ich gesehen habe. Sie war aber immer voll Tatenlust und war nicht unter zu kriegen. Wenn sie morgen mindestens die gleiche Performance an den Tag legen kann ist der zweite Punkt schon nahe. Das Spiel von Frau Golubic habe ich nicht gesehen. Dass Teammeetings nicht über die Gebühr lang sein müssen denke ich auch. Aber die Fokussierung auf die Aufgaben können eben nicht beim Orangensaft trinken aufgebaut werden.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Ich finde es beruhigend, dass Golubic ihre Leistung doch differenzierter betrachtet als die Fans. Die Bemerkung von Schnyder zu den Teammeetings zeugt jedoch nicht von einer wirklich professionellen Einstellung.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Von welchen Fans reden sie hier, Hr.Passant? Wer soll keine professionelle Einstellung haben, Schnyder? Patty ist kein Teil vom Staff. Zudem schreiben sie von einem schwachen CH-Team. Wie kann ein schwaches Team im HF des Fed Cup's stehen?
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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Leider muss der Herr Kohler - wie in allen seinen Kommentaren auf SRF sport - alles schlechtreden und verteufeln. Ich hoffe, dass er seinem eigenen Leben mehr Positives abgewinnen kann, als den Schweizer Sportlerinnen und Sportlern. Meiner Meinung nach haben es beide Schweizerinnen ihren Möglichkeiten entsprechend gut gemacht. Bravo und mit einer kleinen Steigerung ab in den Final. Hopp Schwiiz!!!
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    1. Antwort von Alfred Schläpfer (191.5yenokavan)
      Danke Herr Nager. Dieser Negaholiker geht mir schon seit langem auf den Keks.
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    2. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Der erste Service war, wenn überhaupt im Feld kaum wirksam, mindestens ein Drittel der Returns landeten auf der T-Linie, hinter den Volleys war viel zu wenig Druck und die Topspins hatten zu Überschnitt. Einen Positivpunkt kann ich erwähnen, die Longline-Backhand war sehr elegant. Ich halte Golubic für clever und ehrgeizig genug, um auch Kritik einstecken zu können.
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