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Fans in Rage: «Wir haben ein Vermögen bezahlt!»
Aus Sport-Clip vom 31.05.2019.
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Alle wollen Wawrinka sehen Kein Zugang: Stinksaure Fans vor Court 1

Weil die Partie zwischen Wawrinka und Dimitrov kurzfristig verschoben wurde, probten Fans vor dem Stadion den Aufstand.

Viele Fans hatten sich auf den Showdown zwischen Stan Wawrinka und Grigor Dimitrov auf dem Court Suzanne Lenglen gefreut. Doch daraus wurde nichts: Weil die Spiele davor zu lange gedauert hatten, wurde die Partie kurzfristig auf Court 1 verlegt.

Die Zuschauer waren mit dieser Massnahme alles andere als einverstanden. Weil Court 1 ohne Ticket zugänglich ist, war das Stadion innert kürzester Zeit bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele, die extra für diesen Match eine Eintrittskarte gekauft hatten, wurden nicht reingelassen.

Fans wollen ihr Geld zurück

So kam es vor dem Stadion zu einem regelrechten Aufstand. «Rembourser, rembourser!» (rückerstatten), skandierten die Anwesenden und streckten dabei ihre Suzanne-Lenglen-Tickets in die Höhe. Die Buhrufe waren auch im Stadion zu hören.

«Das ist unglaublich, typisch Franzosen», echauffierte sich ein Tennisfan aus der Nähe von Fribourg. «Ich habe fast 800 Euro für das Ticket bezahlt, die Partie zwischen Stan und Dimitrov wäre das heutige Highlight gewesen.»

Keine Rückerstattung gemäss Reglement

Das Geld wird auch der Schweizer Tennisfan nicht zurückerhalten. Die Regel sieht eine Rückerstattung von 50 Prozent des Billetpreises vor, sollte zwischen einer und 1:59 Stunden gespielt worden sein. Auf Suzanne Lenglen wurde aber stundenlang Tennis gespielt: Die Fans sahen insgesamt über 8 Stunden Tennis.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.5.19, 13:20 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Theresia Weber  (Resi)
    Kann nachvollziehen, dass die Fans frustriert sind. Doch das gehört wie im Winter bei Skirennen zum Sport: schlechtes Wetter, Rennen, Match werden veschoben...Obwohl ich Günthard u. Bürer eine Pause gönne, habe ich sie vermisst für Kommentar Spiel Stan/Grigor. Habe für einmal auf RTS umgeschaltet und mich zu Tode gelacht. Marc Rosset imitierte zwischendurch den Schiri der mit seiner Stimme an Barry White erinnert. Schlussendlich trotz den Buhrufen, ein entspannendes, unterhaltsames Match.
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  • Kommentar von Lorenzo Ancona  (Lyrikliebhaber)
    Es war und ist bei grossen Turnieren schon immer so: Die letzten Partien können verlegt werden, wenn die vorigen Spiele zu lange dauerten. Jetzt hat es eben die armen, armen Schweizer Wawrinka-Fans erwischt, die daraufhin unflätig die Franzosen beschimpfen müssen. Ich finde in diesem Artikel jedenfalls keine Info, wonach irgendetwas dem Usus bei Tennisturnieren widersprechen würde. Anders gesagt: Wer 800 Franken für das letzte Spiel des Tages ausgibt - selber schuld.
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    1. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Ich sehe schon, Sie kennen nur die halbe Geschichte. Die Spiele von Federer und Wawrinka sollten ursprünglich beide auf dem Court Philippe Chatrier stattfinden. Gestern früh wurden beide Spiele erst auf den Court Suzanne Lenglen verlegt und die Fans mussten ihre Billets kurzfristig (und wohl auch ziemlich kostspielig) umbuchen lassen. Ist das etwa die Schuld der Fans? Wohl kaum!
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    2. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Wenn das Spiel von Wawrinka schon ein zweites Mal verlegt werden musste, hätten es die Veranstalter doch trotzdem hinkriegen können, ein Stadion mit ähnlich vielen Plätzen zu finden (es war ja absehbar, wie viel Zulauf dieses Spiel haben würde). Und ist es etwa auch die Schuld der Fans, dass das Spiel von Wawrinka als eines der letzten des Tages geplant war? Wohl kaum! Und übrigens: Paris ist wirklich eine ziemlich ungastliche Stadt, da kann ich den Unmut der Schweizer Fans gut verstehen.
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  • Kommentar von Rinaldo Alvares  (Rino)
    Roland-Chaos!
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