Auf und Ab bei Federer: Am Rücken liegt es nicht

Roger Federer hat auch in seinem Zweitrunden-Spiel an den US Open durch viele Hochs und Tiefs gehen müssen. Nach dem Sieg über Michail Juschni beruhigte er seine Fans: Am Rücken lag es nicht. Die Erklärung lieferte er im Interview.

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Federer erklärt im Interview seine Hochs und Tiefs

2:40 min, vom 1.9.2017

Sie sind bisher ein richtiger Kampf für Roger Federer, die diesjährigen US Open. Nach dem mühevollen Auftaktsieg gegen Frances Tiafoe musste der Schweizer auch gegen Michail Juschni über die volle Distanz gehen. Kein Vergleich zu Wimbledon also, das er ohne Satzverlust gewonnen hatte.

Dabei schien bei seinem 2. Auftritt in New York zunächst alles glatt zu gehen:

  • Nach 26 Minuten hatte Federer den 1. Satz mit 6:1 im Trockenen
  • Er schlug 13 Winner und beging 7 unerzwungene Fehler

Doch dann folgte der Einbruch, der eineinhalb Sätze lang dauerte. Der Schweizer fing sich im richtigen Moment, vermochte aber auch in den letzten beiden Sätzen nicht vollends zu überzeugen. Am Ende hatte er 68 «unforced errors» auf dem Konto.

«  Die Rückenprobleme sind eigentlich weg. Ich habe nicht mehr daran gedacht. »

Das wirft natürlich ein paar Fragen auf, die Federer nach der Partie beantwortete:

Zwickte etwa wieder der Rücken?

«In der 1. Runde hatte ich das Gefühl, dass der Rücken das Problem war. Dem war heute nicht so. Ich habe praktisch nicht daran gedacht. Die Rückenprobleme sind eigentlich weg. Das ist für mich ein enormer Schritt nach vorne.»

«  Ich habe im 3. Satz völlig das Konzept verloren. »

Wieso folgte dann der Einbruch?

«Das Problem fing nach dem 2. Satz an, den ich hätte gewinnen müssen. Ich verlor im 3. Umgang völlig das Konzept. Sein Slice bereitete mir extrem viele Probleme. Er konnte mich damit neutralisieren. Und ich konnte keinen Druck mehr mit der Vorhand ausüben.»

Warum die vielen Hochs und Tiefs schon in den ersten beiden Runden?

«Vor allem aufgrund der schlechten Vorbereitung. Darum hapert es noch ein wenig. Aber ich hoffe, dass ich dies durch die Spielpraxis wieder ausglätten kann. Bis jetzt scheint es noch nicht der Fall zu sein, doch es war schon besser als in der 1. Runde.»

«  Gut ist, dass ich noch im Turnier bin. »

Und was bedeutet das für den weiteren Turnierverlauf?

«Es ist sicher nicht gut, dass ich zweimal über 5 Sätze gehen musste. Ich habe sehr viel Energie liegen gelassen. Aber gut ist, dass ich noch im Turnier bin. Ich muss schauen, dass ich besser durch meine Aufschlagspiele komme. Ich kann den Satz nicht jedes Mal drehen, wenn ich ein Break kassiert habe.»

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Die Live-Highlights bei Federer-Juschni

4:00 min, vom 1.9.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.8.17, 21:00 Uhr