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Grand-Slam-Turniere Bacsinszky scheitert an der letzten Australierin

Timea Bacsinszky hat bei den Australian Open den Einzug in die Achtelfinals verpasst. Die Schweizerin verlor in der 3. Runde gegen Lokalmatadorin Daria Gawrilowa mit 3:6, 7:5, 4:6.

  • Gawrilowa gewinnt auch das 3. Direktduell mit Bacsinszky.
  • Ein besonders bitteres Ende besiegelt Bacsinszkys Out.
  • Vor ihrem Satzgewinn im 2. Durchgang machte die Lausannerin mit dem Publikum die Welle.

Die Hoffnungen der Australierinnen und Australier lagen in Melbourne alle auf Daria Gawrilowa. Sie war – notabene im Frauen- und Männer-Tableau – die letzte noch verbleibende Vertreterin aus Down Under. Und die 22-Jährige hielt dem Druck im Duell mit Timea Bacsinszky stand.

Legende: Video Enttäuschte Bacsinszky: «Nehme trotzdem viel Positives mit» abspielen. Laufzeit 1:18 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.01.2017.

Bitteres Ende für Bacsinszky

Für die Schweizerin war das Ende der Partie genauso bitter wie bezeichnend: Zuerst wehrte sie bei eigenem Aufschlag in extremis zwei Matchbälle ab. Danach schaffte sie das Rebreak zum 4:5. Doch statt dem Ausgleich gelang der Romande bei eigenem Service kein einziger Punkt mehr. Nach 2:33 Stunden verwertete Gawrilowa so ihren 3. Matchball zum 6:3, 5:7, 6:4.

Achterbahnfahrt der Gefühle

Bereits im 1. Satz hatte Bacsinszky mit dem Service zu wenig Druck aufbauen können und bekundete zudem Mühe mit den Volleys.

Auf der anderen Seite spielte sich die 1,66-m grosse Australierin phasenweise in einen Rausch. Angetrieben von den australischen Fans sprühte die pfeilschnelle Gawrilowa vor Energie und Spielfreude. Die gebürtige Russin spielte variantenreich und frech.

Timea Bacsinszky macht die Welle mit dem Publikum.
Legende: Welle zur Wende Timea Bacsinszky geht mit der Stimmung des Publikums mit – und gewinnt danach prompt den 2. Satz. SRF

Lichtblick im 2. Durchgang

Erst im 2. Durchgang konnte Bacsinszky das Spiel auf ihre Seite ziehen. Sie wirkte plötzlich lockerer – so locker, dass sie kurz vor dem Satzball kurzerhand bei der Publikumswelle mitmachte.

Der Höhenflug währte jedoch nur kurz. Zu Beginn des Entscheidungssatzes riss Gawrilowa das Ruder wieder herum. Sie gewann 4 Games in Folge und brachte den Match schliesslich nach Hause.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 21.01.2017, 11:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Schade, da hat nur das Glück und etwas Coolness gefehlt. Der Druck und die Eigenerwartungen waren sicher sehr gross-dazu das Publikum - zusammen: Das war heikel. Nun gute Erholung und alles Gute zum nächsten Turnier!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Bacsinszky hatte Heute nicht nur eine Spielerin als Gegnerin, sondern zeitweise auch die einheimischen Fans. Ihr fehlt noch die mentale Fähigkeit, sich voll und ganz auf ein Spiel zu konzentrieren. Das macht die allerbesten Athleten und Champions aus. Doch mit ihrem Kämpferherz und ihre Spielfreude macht sie vieles wett. Wünsche ihr weiterhin Erfolg. @Kohler: Die Schweiz ist nicht allein auf der Welt.. Es gibt noch viele hervorragende Spielerinnen. Nur wenige sind erfolgreicher als Bacsinszky.
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  • Kommentar von Bea Elmiger (beaelmiger)
    Ihr Kommentar, Herr Kohler, zeugt von Respektlosigkeit und zeigt, dass Sie wenig (keine) Ahnung haben vom Leistungssport. Solche Kommentare finde ich unangebracht und schade, drücken sie doch bloß den eigenen Frust aus. Versuchen Sie doch, etwas positiver zu sein! :)
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    1. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Serena Williams ist auch schon mit zu viel Gewicht an Turniere gefahren, aber sie hat derart viel Power in ihren Schlägen insbesondere im Service, dass sie dieses Manko kompensieren kann. Bencic ist zwar auch talentiert, aber ihr Aufschlag ist viel zu schwach und sie kann sich diese Nachlässigkeiten nicht leisten. Bencic müsste zur 24h Athletin geformt werden, dann wäre sie bestimmt konkurrenzfähig. Schade um das Potenzial.
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