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Grand-Slam-Turniere Bärenstarker Wawrinka lässt Titelverteidiger Murray keine Chance

Stanislas Wawrinka hat bei den US Open die Halbfinals erreicht. Der Romand bezwang Andy Murray nach 2:15 Stunden 6:4, 6:3, 6:2 und führte den Titelverteidiger zeitweise regelrecht vor.

Wawrinka ist nach Marc Rosset (French Open 1996) und Roger Federer (bislang 33 Mal) erst der dritte Schweizer, der an einem Grand-Slam-Turnier den Halbfinal erreicht.

Den Vorstoss in die Runde der letzten 4 schaffte die Weltnummer 10 mit beeindruckender Leichtigkeit. Der Romand zeigte im Arthur Ashe Stadium von der ersten Minute an eine topsolide Leistung und dominierte sein Gegenüber. Immer wieder wagte er sich ans Netz und zwang Murray so in die Defensive.

Andy Murray fand gegen Stanislas Wawrinka kein Rezept.
Legende: Zum Verzweifeln Andy Murray fand gegen Stanislas Wawrinka kein Rezept. EQ Images

Murray ohne (Break-) Chance

Der schottische Olympiasieger erhielt keine einzige Breakchance - Wawrinka im Startsatz dagegen gleich deren 6, alle im 10. Game. Die letzte davon nutzte er zum 6:4-Satzgewinn.

Nachdem ihm im 2. Umgang das Break zum 4:2 gar zu Null gelungen war, brachte Wawrinka auch diesen Satz mühelos nach Hause.

Mit Service-Winner zum Sieg

Murray fand gegen seinen vor Selbstvertrauen strotzenden und variantenreich aufspielenden Gegner zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Zudem leistete er sich in ungünstigen Situationen auch Doppelfehler. So wie beim Stand von 1:1 im 3. Satz, als er Wawrinka damit ein weiteres Break ermöglichte.

Die letzten Hoffnungen auf eine Wende raubte Wawrinka der Weltnummer 3 mit dem insgesamt 4. Servicedurchbruch zum 5:2. Im anschliessenden Aufschlagspiel verwertete der 28-Jährige seinen 1. Matchball - per Service-Winner mit dem 2. Aufschlag.

Nächste Hürde Djokovic

Wawrinka bekommt es nun mit der Weltnummer 1 Novak Djokovic zu tun. Der Serbe bezwang den russischen Überraschungsmann Michail Juschni (ATP 24) in vier Sätzen 6:3, 6:2, 3:6, 6:0.

47 Kommentare

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  • Kommentar von Nebojsa J., Zürich
    @passant Ich gebe Ihnen in allen Punkten vollkommen recht Die Ära Federer ist zu Ende, endlich!
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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @passant Sie nehmen Einzelheiten (Kommentatoren v. 2010/11) der Karriere von RF heraus. Jene sind zu stark herangezogen. Wenige Aspekte ergeben kein Gesamtbild! Jene Kritiker (z.B. John McEnroe) haben sich gewaltig getäuscht. Im Aug.2012 wurde RF wieder die Nr.1! Ihr Hinweis 'die Schwäche von RF war ab Wimbledon 2012 erkennbar', ist nicht vertretbar. Die weniger erfolgreiche Phase war viel später erkennbar und auch teilw. voraussehbar. Die Gründe für diesen Saisonverlauf sind woanders zu suchen.
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  • Kommentar von Remo Lussi, Altdorf
    Im Übrigen finde ich, dass Herr Passant in vielem Recht hat, was das Spiel von Federer betrifft. Er ist eben einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt und seine Meinung klar und pointiert – manchmal etwas zugespitzt – zum Ausdruck bringt. Ich glaube gerade, dass eine solche Person Roger gut tun würde und er es durchaus gut könnte mit einer solchen Person.
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