Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

«Das ist schon überraschend» Djokovic äussert sich zur Setzlisten-Kontroverse in Wimbledon

Der Serbe findet es «verwunderlich», dass Federer vor Nadal gesetzt ist. Im Vorjahr profitierte Djokovic selbst davon.

Tennisspieler Djokovic
Legende: Kein klares Statement Novak Djokovic wählte bei der Beurteilung der Setzlistendiskussion vorsichtige Worte. Keystone

Noch bevor der erste Ball im «All England Tennis Club» das Netz überquert hat, brandet Jahr für Jahr dieselbe Diskussion auf: Wie fair ist die Setzliste? Während sich die anderen Grand-Slam-Turniere einzig auf das ATP-Ranking stützen, fliessen in Wimbledon auch die Leistungen der letzten Spiele auf dieser Unterlage mit ein.

Rafael Nadal, als Weltnummer 2 «nur» 3. der Setzliste, hatte sich beklagt:

Wenn jemand es verdient hat, dann Roger.

Tags darauf äusserte sich Novak Djokovic, – und stellte sich tendenziell eher auf Nadals Seite. «Wir müssen die Regeln respektieren, aber es ist überraschend, dass ihm die Nummer 2 genommen wird», so der Serbe laut Punto de Break., Link öffnet in einem neuen Fenster Gleichzeitig relativierte er aber: «Roger ist der grösste Tennisspieler aller Zeiten. Wenn jemand es verdient hat, dann er.»

Im Vorjahr half die Regel dem «Djoker»

Was Djokovic hingegen unerwähnt liess: Vor Jahresfrist hatte er auf dem Weg zum Turniersieg auf dem «heiligen Rasen» von der Ausnahmeregelung profitiert. Von Verletzungspausen auf ATP-Rang 21 zurückgeworfen, nahm er in Wimbledon den 12. Platz der Setzliste ein.

Video
Djokovic triumphiert zum 4. Mal in Wimbledon
Aus Sport-Clip vom 15.07.2018.
abspielen

29 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von tom martini  (tomline)
    Anderson ist Nr. 8 und wurde auf Nr. 4 gesetzt. So kann er frühestens auf einen der big 3 im Halbfinal treffen, sonst schon im Viertelfinal. Das nenne ich mal einen Unterschied. Darüber redet niemand. Das Problem ist eigentlich nur Nadal, er beschwert sich ja immer, sogar ein Schiedsrichter durfte ihn nicht mehr schiedsen, weil er sich beschwert hat, weil er zurecht wegen Zeitverzögerungen ermahnt wurde. Nadal beisst sofort wenn ihm was nicht passt, und alle haben Angst.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Genau genommen kann Kevin Anderson frühestens im Halbfinal auf die «big 2» treffen. Eine Begegnung mit Rafael Nadal wäre erst im Final möglich, sie werden nicht in der gleichen Tableauhälfte zugeordnet bzw. ausgelost. Kevin Anderson erreichte 2018 das Endspiel, vor allem deswegen wurde er an Position 4 gesetzt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Ich denke kaum ein Spieler wird gezwungen in Wimbledon mitzumachen. Herr Nadal und Herr Djokovic: Verzichten Sie bei dieser Ungerechtigkeit auf ihre Teilnahme!
    Und abgesehen davon, Setzlisten führen ja auch bei den Schwingern immer wieder zu Diskussionen!Genau wie die Bewertung des "Ausdrucks" beim Eiskunstlauf.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Andreas Glogg  (energiemeister)
    Ich finde das echt amüsant wie Nadal und vor allem Djokovic sich darüber ärgern. Vermutlich sind ihnen Formel nicht so geläufig. Aber eine Formel ist transparent. Und ob man auf der Position 21 oder 12 spielt ist dann schon ein Unterschied. 2 oder 3 eher weniger. Also von dem her, Ball flach behalten und die Leistung auf dem Platz bringen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen