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Grand-Slam-Turniere Die US Open von A bis Z

SRF-Tennis-Experte Stefan Bürer blickt auf das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres zurück. Mit einer Prise Humor und viel Hintergrundinfos.

Williams Hewitt Pennetta Becker
Legende: US Open 2015 Williams scheiterte, Hewitt trat ab, Pennetta auch (aber mit Pokal). Becker schaute nur zu und gab seinen Senf ab. Keystone
  • A wie Amis: Serena (33) – wer sonst – war die beste aller Einheimischen. Gefolgt von: Venus (35). Von den Männern kam keiner über die 4. Runde hinaus.
  • B wie Bobbele: Mokierte sich über Federers neueste Erfindung, den SABR (siehe S). Und fühlte sich dann unverstanden, respektive falsch übersetzt. Wie sagt der Volksmund doch so schön: erst denken, dann reden.
  • C wie Chung: Südkoreaner, 19 Jahre jung und der Mann, der Stan (abgesehen von Roger natürlich) am meisten Probleme bereitete.
  • D wie Doi: Misaki Doi. Hätte Belinda Bencic fast geschlagen. Aber eben nur fast. Siehe auch E und T.
  • E wie Entschuldigung: Liess Belinda Bencic via Twitter auf dem Fuss folgen nach dem nicht so guten Benehmen im Match gegen Misaki Doi. Eine starke Reaktion. Siehe auch D und T.
  • F wie Federer: Weigert sich strikt, a) älter, b) schlechter und c) langsamer zu werden.
  • G wie Grand Slam: Ist heutzutage fast nicht mehr zu schaffen. Das musste selbst Serena erfahren.
  • H wie Hingis: In ihrer 3. Karriere ist sie im Doppel und Mixed kaum noch zu schlagen. Sammelt Grand Slam-Titel wie andere Briefmarken.
  • I wie Ivanovic: Ana Ivanovic. Reiste als erste Favoritin wieder ab: Out in Runde 1 gegen Cibulkova. Die schöne Serbin bringts bei den Majors einfach nicht (mehr) auf die Reihe.
  • J wie Jubel: Den schönsten davon zeigte Roberta Vinci nach ihrem Sieg gegen Serena. Ihr Interview danach hat jetzt schon Kultstatus.
  • K wie Kyrgios: Fiel für einmal nicht durch schlechtes Benehmen auf. Hatte allerdings auch nur ein Match lang Gelegenheit dazu.
  • L wie Lleyton: Lieferte gegen Landsmann Tomic einen letzten grossen Kampf bei einem Grand Slam-Turnier. Einen, den er verlor. Und einen, den Hewitt früher gewonnen hätte.
  • M wie Murray: Hat eigentlich ein Superjahr. Gilt aber nicht für die Majors.
  • N wie Nole oder Novak oder Nicht-zu-schlagen: Gewann 3 von 4 Majors in diesem Jahr. Und sonst auch fast alles.
  • O wie ojojojojo: Ja, ich weiss, habe ich auch diesmal zuviel verwendet. Sorry.
  • P wie Pennetta: Bestritt ihr letztes Grand Slam-Turnier und gewann es: perfetto!
  • Q wie Quatsch: Wurde auch diesmal wieder viel erzählt an Medienkonferenzen. Schön beispielsweise, wie Serena nach ihrem Ausscheiden gegen Vinci meinte: Nein, Druck hätte sie keinen verspürt.
  • R wie Roger: Der einzige, der Djokovic momentan fordern kann.
  • S wie SABR (= sneak attack by Roger): Der meistdiskutierte Spielzug seit langer Zeit. Gut fürs Tennis.
  • T wie Tränen: Gibt’s immer wieder im Tennis. Aber eigentlich nie während eines Matches. Belinda Bencic sorgte für die Ausnahme dieser Regel. Siehe auch E und D.
  • U wie «unbelievable»: Das meistgehörte Urteil über die Leistungen von Roger.
  • V wie Vinci: Roberta vermasselte Serenas Grand Slam-Träume. Nicht überliefert ist, ob sie mit Leonardo (Da) verwandt ist.
  • W wie Wawrinka: Stieg verunsichert ins Turnier, schaffte es aber trotzdem in den Halbfinal. Grand-Slam-Bilanz in diesem Jahr: 1 Viertelfinal, 2 Halbfinals, 1 Titel: fantastisch.
  • X wie Xu Yi-Fan: Eine Chinesin, die keine Geschichte schrieb. Schied in der 1. Qualifikationsrunde und in der 1. Runde im Doppel aus. Eignet sich aber, um den Buchstaben X ins Spiel zu bringen.
  • Y wie Ymer: Davon gibt’s gleich zwei. Brüder aus Schweden. Mikael und Elias, beide sehr talentiert. Von denen wird man noch hören
  • Z wie «Zum Schluss noch dies»: Ein weiteres Grand Slam-Jahr ist zu Ende. Aus Schweizer Sicht ein äusserst erfolgreiches: 1 Titel, 2 Finals im Einzel; 5 Titel in Doppel und Mixed.

Sendebezug: SRF, laufende Berichterstattung zu den US Open.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Thomi Steiner, Basel
    Ich bin stolz was die Schweizer gezeigt haben. So macht Tennis noch mehr Spass. Es klappt schon noch mit dem 18. GS-Titel fuer Federer, auch wenn er nichts mehr Beweisen muss. Freue mich jetzt schon auf die kuenftigen Events. Eigentlich kaum ein Satz wert, aber ich dachte Herr Imhof ist zurückgetreten ;-)
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Diese Zwischenzeit als NADAL und Djokovic noch nicht so weit waren, ist eigentlich irrelevant für das Tennis! Die wahre Zeit kam erst ab ca. 2008! Ab da an gewann Federer eigentlich kein GS-Titel mehr, wo er im Finale einen der Champions NADAL, Djokovic schlagen musste!
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    1. Antwort von Pauö panzee, Stans
      Geniessen sie doch einfach die leistung eines schweizer sportlers. Bei YB können Sie ja nichts geniessen somit bleibt da nur das Tennis
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    2. Antwort von R.Maier-G., Zürich
      Natürlich! Und Björn Borg wäre auch nicht so erfolgreich gewesen, wenn Nadal und Djokovic schon gespielt hätten! Hätte wäre wenn! Federers Leistung ist einmalig, zumal über diese Zeitdauer!!
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    3. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Warum begreift das hier NIEMAND! 2002 bis 2007 gab es für Federer keine Konkurrenz! NADAL und etwas später Djokovic brachten erst ab 2008 ihre volle Stärke zur Geltung! Und ab da hatte Federer grosse Mühe gegen beide und er verlor mehr als er gewinnen konnte! In Grandslams verlor er sogar immer!
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    4. Antwort von Max Muster, St.Gallen
      "In Grandslams verlor er sogar immer"... Allein diese Aussage zeigt Ihre Inkompetenz. Was hassen Sie denn an Federer so sehr, dass Sie unbedingt alle seine Errungenschaften kleinreden müssen? Komische Leute gibt es...
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    5. Antwort von joe johnson, solothurn
      ihre these wird durch wiederholung nicht wahrer. starke gegner gab es immer. sie kamen und gingen. und roger blieb.
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    6. Antwort von Yves Cladue, Basel
      @Hans Imhof: Sie wiedersprechen sich ja selber, indem Sie sagen, dass Federer zu seiner Zeit keine Gegner hatte, dann wäre das jetzt für den Joker auch der Fall, da ja wie sie sagen Federer "keine" Konkurrenz ist und schon sind beide wieder gleich ;-) Von Nadal spricht momentan ja keiner mehr und der ist ja einiges jünger als Roger. Wenn er so viel besser ist wie Roger, wieso stockt denn seine Kariere? Ich würde zu gern wissen, was Sie mit Ihren Kommentaren bezwecken.
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Wer jetzt noch sagt Federer sei der BESTE Spieler, den es je gab, der hat keine Ahnung! Federer gewann in einer Zwischenzeit als NADAL und Djokovic noch nicht so weit waren, weder spielerisch, noch mental, noch ...!
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    1. Antwort von danyel Müller, Därligen
      Guten Tag Herr Imhof Vielleicht ist ihnen entgangen, dass Roger Fedrer mittlerweile 34 Jahre alt ist und dabei immer noch die Nummer 2 der Weltrangliste. Wir wollen doch mal schauen, was Nadal und Djokovic in dem Alter treiben, sicherlich kein Spitzentennis auf dem Niveau eines Federers.
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    2. Antwort von Benjamin G., Ostschweiz
      Haben Sie das Spiel überhaupt gesehen? Federer war streckenweise der bessere Spieler. Es waren nur 2 Punkte Unterschied. Von einem viel besseren Djokovic kann hier gar nicht die Rede sein. "nicht so weit waren", dafür kann er nichts dafür. Es war eigentlich eher so, dass Federer auf einem viel höheren Niveau spielte, dem der Rest erst einmal nachkommen musste. Und erinnern Sie sich auch noch ans Halbfinale vom French Open 2011, wo ja Nole in der Form seines Lebens war?
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    3. Antwort von Ben Kurmann, Luzern
      Lieber Herr Imhof, Seit 2004 als Nadal und Djokovic bereits voll auf der Tour waren hat Federer 5 Jahre als Nr. 1 beendet, Djoker jetzt 4 und Nadal nur 3. Momentan hat Nadal keine Chance an der Spitze mitzuhalten, er verliert gegen schlechte Spieler sogar nach 2:0 Satzführung. Djokovic ist sicherlich momentan der konstanteste Spieler, wird jedoch einzig von Federer gefordert. Falls Ihnen diese Fakten nicht aufgefallen sind bitte ich sie ihre Meinung zu überdenken. Ansonsten gute Besserung!
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    4. Antwort von Godi Lendi, Bad Ragaz
      Herr Imhof ist und bleibt unbelehrbar! RF hat nur gegen die Nr. 1 verloren! er weiss auch warum, daran wird er weiter arbeiten und sich noch weiter entwickeln wie in den vergangenen Jahren!
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