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Favoritensterben in Wimbledon Schlägt die Stunde der Aussenseiterinnen?

Nachdem bereits zahlreiche Titelfavoritinnen auf der Strecke geblieben sind, wittern die «Underdogs» ihre Chance.

Belinda Bencic.
Legende: Was liegt für sie drin? Belinda Bencic. Keystone

7, 11, 12, 13, 14, 20, 25. Nein, es handelt sich hierbei nicht um die Lotto-Zahlen, es sind die verbliebenen Gesetzten im Frauentableau. Die turbulente erste Wimbledon-Woche hat zahlreiche Überraschungen hervorgebracht. Mit Karolina Pliskova ist nur eine einzige Top-10-Spielerin übriggeblieben.

Grosse Breite bei den Frauen

Ist das nur Zufall? «Sowas kommt speziell auf Rasen immer wieder vor», erklärt Belinda Bencic, «das Ranking erzählt nicht immer die ganze Wahrheit.» Ähnlich analysiert Roger Federer die Situation: «Es zeigt, dass die Breite sehr gross ist. Auch eine Nummer 50 der Welt kann an einem guten Tag Grosses erreichen.»

Ob die furchtlos aufspielende Alison van Uytvanck, die sich ständig verbessernde Kiki Bertens oder eben Bencic – sie alle wittern an der «Church Road» ihre Chance. Die Vorzeichen scheinen günstig, dass erstmals seit Marion Bartoli 2013 wieder eine Aussenseiterin die «Venus Rosewater Dish»-Trophäe gewinnt.

Sie hat ihre ersten Schritte gemacht. Ich war im Training und habe es verpasst. Ich habe geweint.
Autor: Serena Williamsüber ihre Tochter Olympia

Noch 3 Grand-Slam-Siegerinnen dabei

Natürlich gibt es im Draw einen Namen, der alles überstrahlt: Serena Williams. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin hat die erste Woche schadlos überstanden und dabei einen überzeugenden Eindruck hinterlassen.

Die US-Amerikanerin ist nach der Geburt ihrer Tochter Olympia aber noch dabei, Privatleben und Beruf unter einen Hut zu bringen. Immer scheint es ihr noch nicht zu gelingen. «Sie hat ihre ersten Schritte gemacht. Ich war im Training und habe es verpasst. Ich habe geweint», twitterte die siebenfache Wimbledon-Siegerin.

Neben Williams wissen auch Jelena Ostapenko und Angelique Kerber, wie es sich anfühlt, Grand-Slam-Titel zu gewinnen. Letztere ist die nächste Gegnerin Bencics. Sie wird diese Aufgabe mit viel Selbstvertrauen angehen können. Die drei bisherigen Ernstkämpfe gegen die Deutsche hat sie allesamt gewonnen.

Legende: Video Bencic nach dem Einzug in die Achtelfinals abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.07.2018.

Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 07.07.2018, 14:55 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    Bencic mag ich sehr. Aber diese Williams, die dauernd die Moral Polizisten spielt wenn jemand irgendwo eine despektierliche Bemerkung macht, sich als Gutmenschen a la superieur darstellt. Und die angeschlagene Drama Queen auf dem Platz mimt. Ich mag der Lawine aus den U.S.A. überhaupt nichts gönnen. Und nun hat sie wieder gecried die Arme
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Leider gibt es auf der Welt Millionen von Müttern und Vätern, die aus materiellen Gründen gezwungen sind, zu arbeiten, und darum zu wenig bei ihren Kindern sein können. Serena W. hingegen hätte ausgesorgt und könnte sich selber um ihre kleine Tochter kümmern. Das macht SW aber nicht und bemitleidet sich sogar öffentlich, dass sie die ersten Schritte des Kindes verpasst hat. Wenn es aber um Titelblattbilder mit Babybauch oder mit dem Baby geht, ist SW sehr präsent.
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