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Grand-Slam-Turniere Federer: «Bereue den verpassten Schweizer Final»

Roger Federer hat sich in Melbourne trotz seiner klaren Halbfinal-Niederlage gegen Rafael Nadal gefasst gezeigt und blickt optimistisch in die weitere Saison. Nach dem verpassten historischen Endspiel hofft Federer jetzt auf einen Sieg von Stanislas Wawrinka.

Legende: Video Auszüge Medienkonferenz Federer abspielen. Laufzeit 3:38 Minuten.
Vom 24.01.2014.

Obwohl er soeben die 23. Niederlage gegen seinen Erzrivalen Rafael Nadal einstecken musste, fand Roger Federer nach seiner Halbfinal-Partie auch positive Worte. «Gegen mich spielt Rafa immer solid, wenn nicht grossartig. Heute war er konstanter und verdiente den Sieg», analysierte Federer nach dem Spiel. «Es war frustrierend, dass ich bei seinen Service-Games nicht mehr ausrichten konnte. Aber ich hatte auch gute Phasen in diesem Match.»

«Erfreulicher Start in die Saison»

«Ich hätte in Brisbane und heute Abend gewinnen wollen, aber man kann nicht allem nachtrauern. Alles in allem ist es ein erfreulicher Start in die Saison», resümierte Federer und blickt mit Zuversicht nach vorn: «Ich bin nahe an meinem besten Tennis dran und freue mich auf die kommenden Monate.»

Legende: Video Roger Federer über den verpassten «Schweizer» Final abspielen. Laufzeit 0:51 Minuten.
Vom 24.01.2014.

Historischen Final verpasst

«Nach der schwierigen letzten Saison brauchte ich wieder gute Momente. Und die habe ich in den letzten Wochen gehabt», sagte Federer und bereute einzig, dass er das historische Endspiel gegen seinen Landsmann verpasste: «Am meisten enttäuscht bin ich, dass ich nicht den Final gegen Stan spielen kann.»

Daumendrücken für Wawrinka

Nun drückt Federer Stanislas Wawrinka die Daumen. «Ich hoffe insgeheim, dass er gewinnt. Ich bin immer für Stan, aber in diesem Final natürlich besonders», gesteht Federer, der ab Montag in der Weltrangliste hinter Wawrinka zurückfallen wird.

Der Rekordmann sieht durchaus Chancen für den Romand: «Es gibt keinen Grund, nicht an Wawrinka zu glauben. Der Druck lastet ganz klar auf Rafa. Stan ist unberechenbar in seinem ersten Grand-Slam-Final und das muss er ausnützen.»

Legende: Video Zusammenfassung Federer - Nadal («sportlive», 24.01.2014) abspielen. Laufzeit 6:13 Minuten.
Vom 24.01.2014.

17 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    @Johnny Torturo: Vergessen Sie es! Er wird den Rekord knacken und er wird in um einiges ausbauen können. 25 GS-Siege sind für Nadal im Bereich des möglichen! Federer gewinnt kein einziges GS-Turnier mehr. Damit steht es 17:25 GS-Titel für Nadal. Nadal ist damit klar und deutlich der Grösste aller Zeiten!
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  • Kommentar von Jakob Müller, Derendingen
    @Björn Christen: Wenn Nadal in Paris quasi konkurrenzlos ist könnte man die Frage stellen: Hat Nadal auf Sand überhaupt einen ebenbürtigen Gegner gehabt?! Damit stellt sich erneut die Frage ist er wirklich der Beste Sandspieler aller Zeiten? Er hatte in seiner Zeit als er 8 GS-Siege holte eben keine starken Sandspieler zu bezwingen.
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Nein, die Frage, ob Nadal der beste Sandplatz-Spieler aller Zeiten ist, stellt sich inzwischen nicht mehr. Federer und diverse andere sind ja keine schlechten Sandplatzspieler, aber Nadal spielt in Paris einfach in einer eigenen Liga. Dass er dort die Konkurrenz seit Jahren an die Wand spielt, ist ein Indiz dafür, wie grossartig er als Spieler ist. Das sollte man auch als Schweizer Tennisfan anerkennen, auch wenn es vielleicht etwas wehtut mitansehen zu müssen, wie er RF den GS-Rekord entreisst.
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    2. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      Federer ist aber gegen Nadal klar im Nachteil, weil Nadal linkshänder ist, weil Nadal in seinem Kopf steckt und er immer eine Blockade hat gegen ihn. Erst recht auf Sand geht das offensive schnelle Spiel Federers nicht auf gegen Nadal. Es fehlt ihm also ein wirklich ebenbürtiger Gegner auf Sand.
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    3. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      Djokovic ist aber ein Gegner geworden, der Nadal mittlerweile ziemliche Angst macht! Selbst auf Sand kann er ihn oft in Bedrängnis bringen. Durchaus möglich, dass Djokovic ein FO-Titel gegen ihn gewinnt! Vielleicht auch noch weitere Titel!
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    4. Antwort von Björn Christen, Bern
      Djokovic wird sowohl das FO als auch noch andere Grand Slams gewinnen. Er ist der einzige Spieler, der Nadal momentan auf allen Unterlagen schlagen kann. Und er ist gesundheitlich weit weniger fragil als Nadal, der immer wieder verletzt ausfällt. Djokovic wird voraussichtlich eine längere Karriere haben als Nadal.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Nun ja, es ist keine Schande, gegen den Besten aller Zeiten zum 23. Mal als Verlierer vom Platz zu gehen. Und Federer ist nach wie vor gut genug, um auf der ATP-Tour alle ausser Nadal und Djokovic zu schlagen.
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    1. Antwort von Jürg Caprez, Flims
      Es gibt gar keine Diskussion: Nadal ist im Direktduell der bessere Spieler als Roger. Was aber immer weider unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass Nadal einen grossen Vorteil hat als Linkshänder. Er spielt ausschliesslich und immer gegen Rechtshänder. Für alle Rechtshänder ist die Ausgangslage jeweils ungewohnt. Es bleibt eine Frage der Perspektive wer nun der Beste sei, schön ist ja, dass jeder sich seinen Favortien auswählen kann...
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    2. Antwort von Björn Christen, Bern
      Nun, Nadal ist der komplettere Spieler und hat bis auf den echten Grand Slam (alle Slams in einem Kalenderjahr) und das World-Tour-Finale alles gewonnen, was es im Tennis zu gewinnen gibt: Alle Slams, Olympisches Einzelgold, den Davis Cup. Es fehlen ihm nur noch 4 GSlam-Siege, um mit Federer gleichzuziehen - und die könnte er alleine in Roland Garros holen, wo er der absolute King ist. Wenn Nadal nicht schon zweimal länger verletzt gewesen wäre, hätte er RF diesbezüglich jetzt schon überholt.
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    3. Antwort von JoJo, SO
      die frage nach dem "greatest of all time", obwohl ich sie persönlich relativ sinnlos finde, hat rafa für den jetztigen zeitpunkt bereits selber beanwortet an einer pressekonferenz (glaub in paris, bin nicht mehr sicher). sinngemäss übersetzt sagte er zu den journalisten: "wenn chelsea manchester häufig während der saison schlägt aber am schluss manchester meister wird. wer ist dann besser?" und dann schob er nach:" er hat einfach die besseren zahlen als ich. mehr gibt es dazu nicht zu sagen."
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    4. Antwort von Johnny Torturo, Zürich
      Nun Björn, sie vergessen aber wo er die Titel geholt hat....Die meisten Titel sind auf Sand von Nadal, und nur weil man auf Sand der Beste ist heisst das nicht das man der Beste der Geschichte ist. Federer spielt auf jedem Belag Sensationell. Würde es mehr Rasen Turniere geben wie auf Sand dann hätte Federer in seiner Glanz Zeit bestimmt "noch" mehr geholt. Ausserdem, gebe es nicht s einen Ausnahmespieler auf Sand wie Nadal, dann hätte Federer 10 Grand Slams mehr. Nicht sehr spannend
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    5. Antwort von Björn Christen, Bern
      Ja, Johnny, "Federer spielt auf jedem Belag sensationell" - tut Nadal ebenfalls. Dazu ist er auf Sand so dominant wie noch wie ein Spieler vor ihm auf einer Unterlage. Was kann Nadal dafür, dass er in Paris quasi konkurrenzlos ist solange er einigermassen fit ist? Federer hat Nadal in Paris noch nie geschlagen (er hätte heute noch keinen FO-Titel, wenn Nadal 2009 100%ig gewesen wäre), aber Nadal hat Federer in Wimbledon im Final bezwungen als FedEx dort der absolute King war. Advantage: Nadal.
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