Federer mit Galgenhumor: «Besser, dass ich draussen bin»

Roger Federer hat gefasst auf sein Viertelfinal-Out an den US Open reagiert. In erster Linie freut er sich auf die Erholungszeit in den kommenden Wochen.

Zuletzt floh Federer in Galgenhumor: «Das Niveau, auf dem ich derzeit spiele, reicht nicht, um das Turnier zu gewinnen. Also ist es besser, wenn ich draussen bin und ein anderer die Chance erhält, es besser zu machen als ich.»

Aus dem seriöseren Teil von Federers Match- und Turnieranalyse sind dies die wichtigsten Aussagen:

  • «Ich habe im Tiebreak des 3. Satzes nicht wirklich schlecht gespielt, es lief einfach nicht für mich. Aber es waren mehr als diese 4 vergebenen Satzbälle, die zu einem 1:2-Satz- plus Break-Rückstand führten.»
  • «Es war heute sein guter Match. Damit muss ich leider leben. Letztlich gab den Ausschlag, dass ich nie in seinen 1. Service reinkam und nicht genügend Bälle zurückbrachte.»
  • «Es war durchgehend ein hartes Turnier. Letztlich bin ich froh, die Viertelfinals erreicht zu haben. Deshalb bin ich jetzt nicht allzu enttäuscht. Ich hatte bisher ein gutes Jahr.»
  • «Ich bin müde, kaputt und froh, dass ich jetzt eine Pause habe.»
  • «Weil es an Grand Slams zwischen den Matches jeweils einen Tag Pause gibt, hatte ich die Hoffnung, dass es meinem Rücken immer besser gehen würde. Dazu hätte ich aber auch die ersten Spiele in 3 Sätzen gewinnen müssen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 7.9.17, 02:45