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Grand-Slam-Turniere Federer spaziert in die Achtelfinals

Roger Federer hat an den Australian Open zum 13. Mal in Folge die Achtelfinals erreicht. Der Baselbieter setzte sich in der Rod Laver Arena souverän gegen den Russen Teimuraz Gabaschwili (ATP 79) durch. Nun wartet Jo-Wilfried Tsonga.

Federer benötigte für seinen 6:2, 6:2, 6:3-Erfolg 101 Minuten. «Wenn man in drei Sätzen gewinnt, kann man immer zufrieden sein», freute sich der Schweizer. «Ich habe nicht zuviel Energie verprasst und kann voller Selbstvertrauen in die zweite Woche starten.»

Der Schweizer zeigte sich gegenüber seinen ersten beiden Auftritten «Down Under» nochmals verbessert. Der 17-fache Grand-Slam-Gewinner spielte variantenreich und entschlossen gegen einen Gegner, der vor allem bei den langen Ballwechseln gut mitzuhalten wusste.

Federers Vorteile beim Service

Auch wenn Gabaschwili zahlreiche sehenswerte Schläge gelangen, hatte er nie eine Chance auf den Sieg. Beim Service- und beim Return-Spiel war Federer mindestens eine Klasse besser als der 28-jährige Russe.

Federer schlug zwar nur 6 Asse, insgesamt wurden aber mehr als 40 Prozent seiner Aufschläge von Gabaschwili nicht retourniert. Seinerseits erspielte sich der Schweizer 14 Breakchancen, wovon er 5 nutzen konnte.

Federers Steigerungsläufe

Gabaschwili kam anfangs des 1. und 3. Satzes zu Breakbällen. «Ich musste zu Satzbeginn jeweils kämpfen und konnte den Unterschied erst im Satzverlauf machen», räumte der Baselbieter ein.

Im 1. und 2. Durchgang gewann er nach dem 2:2 jeweils 5 Games in Folge, im letzten Umgang realisierte er das vorentscheidende Break beim Stand von 2:1. Nur wenige Ballwechsel später verwertete der vierfache Australian-Open-Gewinner seinen zweiten Matchball zum nie gefährdeten Sieg. Es war sein insgesamt 71. Erfolg in Melbourne, wo er in den letzten 10 Jahren stets die Halbfinals erreicht hatte.

Legende: Video Tsonga-Simon: entscheidende Ballwechsel (ohne Kommentar) abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
Vom 18.01.2014.

Nun wartet Tsonga

In den Achtelfinals trifft Federer am Montag auf Jo-Wilfried Tsonga. Die französische Nummer 10 der Welt bezwang Landsmann Gilles Simon (ATP 19) 7:6 (7:5), 6:4, 6:2.

Federer führt gegen Tsonga in den Direktduellen mit 9:4. Letztes Jahr setzte sich der Schweizer im Melbourne-Viertelfinal in 5 Sätzen durch.

22 Kommentare

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  • Kommentar von Ulrich Schuller, Zürich
    @hug: Ich wusste nicht, dass Sie Federer-Fan sind!? Ich will auch dass Federer noch besser wird. Aber er ist halt nicht einer der Sorte von Kampftennis bis zum umfallen! Offenbar ist das aber die Zukunft. So wird Federer wohl nie spielen können, wollen. Er muss auf seine Art spielen und gewinnen.
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  • Kommentar von hug, wilen
    federer ist der beste, sein spiel unverbesserlich. niemand darf in kritisieren, denn er ist perfekt. wenn das IHRE einstellung ist dann viel spass beim sich weiter entwickel. ich bin gegen das schön reden.selbstkritik und auch aussen stehende kritik ist mit das wichtigste um sich zu verbessern.(auch bei einem sieg) natürlich nützt es nichts das ich das schreibe, denn sie sind ja immun gegen kritik.(: ich bin auch RF fan und freue mich ihn die nächsten 3 jahre spielen zu sehen. hopp roger!
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  • Kommentar von hug, wilen
    so habe ich federer noch selten gesehen. er spielte mit, hatte geduld und ging nicht mit jedem schlag auf winner. gut so. aber er war viele male viel zu kurz. gegen die nächsten gegner kann er sich das nicht leisten. im vergleich mit den anderen titel kandidaten, muss sich federer aber noch enorm steigern. der aufschlag ist super gewesen, zumindest gegen diese gegner. tsonga wird ein ganz anderes kaliber sein.
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    1. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      Ihnen kann es Federer doch NIE recht machen! Immer nur NÖRGELN und NÖRGELN und NÖRGELN!
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    2. Antwort von M. Bolder, Muhen
      @hug: Ich vermute mal, Sie schauen die Spiele von Federer noch nicht lange, oder?
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    3. Antwort von hug, wilen
      wahrscheinlich habe sie recht. nörgel ist immer einfach. aber man sollte auch mal die rosarote federer brille ausziehen und das ganze nüchtern betrachten. federer hat die waffen alle zu schlagen, das ist aber auch bei den anderen zwei der fall. bei murray weiss ich nicht wie gut er schon wieder ist. nun federer ist top fit, hat viel kraft gespart und spielte sich warm. läuft er sich in der zweiten woche noch heiss, wird es sehr interessant. übrigens gehört NÖRGELN zum sport.also*take it easy".(:
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    4. Antwort von Ulrich Schuller, Zürich
      NEIN hug NÖRGELN gehört NICHT zum Sport! Wenn Sie trotz Top Leistung NÖRGELN wollen, behalten Sie das für SICH und BELÄSTIGEN uns nicht damit!
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    5. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Nörgeln gehört eigentlich nicht zum Sport. Es ist vielmehr eine Charaktereigenschaft, bei der man sich gut überlegen muss, ob sie einen persönlich wirklich weiterbringt.
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