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8 Jahre, 4 Duelle, 1 Erlösung
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Federer vs. Nadal «Down Under» 3 Mal Tristesse bis zum «füdliblutten» Wahnsinn

Die Rivalität zwischen Roger Federer und Rafael Nadal hat an den Australian Open einige Kapitel geschrieben – nun könnte es in Melbourne gar zum Zusammenschluss kommen.

Vor den am Montag beginnenden Australian Open in Melbourne relativierte Rafael Nadal die Intensität seiner Rivalität mit Roger Federer in einem Interview mit dem Magazin 60 Minutes: «Wir sind uns schon immer mit Respekt begegnet. Jetzt sind wir an einem Punkt in unseren Karrieren angelangt, wo das Gewinnen nicht mehr alles ist.»

Früher sei das etwas anders gewesen: «Natürlich gab es Momente, in denen die Anspannung grösser war als heute», so der Spanier. Insgesamt sind die beiden Ausnahmeathleten «Down Under» 4 Mal aufeinandergetroffen, Nadal konnte sich dreimal durchsetzen. Allerdings kommt dem einzigen Triumph von Federer 2017 eine spezielle Bedeutung zu.

  • 2009

Federer strebt im Final seinen 14. Major-Titel und den Rekord von Pete Sampras an. In einem epischen Fünfsätzer unterliegt er der Weltnummer 1 aus Mallorca allerdings 5:7, 6:3, 6:7, 6:3, 2:6 und weint im Anschluss bittere Tränen.

  • 2012

Der Schweizer zieht im Halbfinal keinen guten Tag ein. Insgesamt unterlaufen ihm 63 unerzwungene Fehler, 36 davon auf seiner eigentlich starken Vorhand. Am Ende gewinnt Nadal 6:7, 6:2, 7:6, 6:4, verpasst aber im Final den Titel gegen «Mister Down Under» Novak Djokovic.

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Nadal: «Rivalität ist mittlerweile normal für uns» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 18.01.2020.
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  • 2014

Erneut messen sich die beiden im Halbfinal, der Maestro könnte mit einem Sieg den Schweizer Final gegen Stan Wawrinka perfekt machen. Doch es kommt ganz anders: Nadal dominiert Federer fast nach Belieben und gewinnt souverän 7:6, 6:3, 6:3. Der Trost aus Schweizer Sicht: Wawrinka holt sich zwei Tage später seinen ersten Major-Titel.

  • 2017

Federer krönt sein fabelhaftes Comeback mit seinem 18. Grand-Slam-Titel, seinem ersten seit 5 Jahren. In einem weiteren Krimi gewinnt er den Final gegen Nadal 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3. Diesmal weint der Baselbieter Tränen des Glücks.

Den 20. im 2020?

Die Australian Open bedeuten für Nadal heuer die erste Chance, seinen 20. Grand-Slam-Titel zu holen. Damit würde er erstmals in dieser Sparte mit seinem langjährigen Rivalen gleichziehen.

Sendebezug: Radio SRF 3, 16.01.2020, Bulletin von 07:30 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    "Jetzt sind wir an einem Punkt in unseren Karrieren angelangt, wo das Gewinnen nicht mehr alles ist".......m.E. eine Lüge......es steht "20-19".....gewinnen ist, daher, weit mehr als "alles".....
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    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Es gibt Sportler, vor allem am Ende der Karriere, wo gewinnen nicht alles ist. Sportler die einfach gerne, z.B. auf dem Tennisplatz stehen, ein gutes Soiel abliefern wolken und Fans damit glücklich machen wollen. Klar gibt es auch solche die immer um jefen Preis (Djokovic) gewinnen wollen. Federer ist in der Position wo er nicht um jeden Preis gewinnen muss, hat was mit Grösse, Charisma, Spass und Leidenschaft beim Tennis zu tun. Wahre Champions haben das.
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    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Wen man so vieles gewonnen hat ist gewinnen nicht mehr 1.Priorität und das bei Beiden den "spielen müssen sie nur noch zum Spass"!
      Und es folgt ja noch der "Match for Afrika" in Johannesburg vor über 50'000 Zuschauer, das ist was für Beide sehr grossen Stellenwert hat!
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