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Federer vs. Wawrinka zum 26. Sieg über den Landsmann: Auf Stufe Major ein gutes Omen

Das Duell Roger Federer - Stan Wawrinka gab es schon 25 Mal. Vor dem Paris-Viertelfinal rollen wir die Rivalität auf – und klammern uns an eine Hoffnung.

Roger Federer (links) und Stan Wawrinka in Melbourne 2017
Legende: Wenn die Freundschaft pausieren muss Auf dem Platz schenken sich Roger Federer (links) und Stan Wawrinka jeweils nichts. imago images

Aus Schweizer Optik kommt es am Dienstag (live auf SRF zwei und in der Sport App) zur Traumaffiche bei den French Open: Der wiedererstarkte Stan Wawrinka (ATP 28/34-jährig) fordert den Sand-Rückkehrer Roger Federer (ATP 3/37-jährig) im Viertelfinal. 23 Triumphe auf Stufe Grand Slam vereinen die beiden Ausnahmekönner.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Schweizer Duell zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka am Dienstag um 13:55 Uhr live auf SRF zwei oder im Livestream auf der SRF Sport App.

Der Verteilschlüssel bei ihren Errungenschaften (20 Trophäen für den «Maestro») ist etwa gleich einseitig wie der Ausgang der bisherigen Direktbegegnungen – zumindest auf den ersten und zweiten Blick, nicht aber auf den dritten.

  1. Federer führt im Head-to-Head diskussionslos mit 22:3.
  2. Bei Aufeinandertreffen an Major-Events hat der Baselbieter mit 6:1 die Nase ebenfalls klar vor.
  3. Auf Sandbelag dagegen ist der Romand konkurrenzfähig. Alle seine Erfolge kamen auf dieser Unterlage zustande, so dass es im Direktvergleich 3:4 steht.

Die Initialzündung zu etwas Grossem

Ein gutes Omen – für Wawrinka wie für Federer – ist, dass ein Sieg aus diesem prestigeträchtigen Duell an Turnieren der höchsten Kategorie zuletzt beflügelnd wirkte. So folgte im Nachgang der letzten 3 Vergleiche in zwei Fällen der grosse Coup.

2015 stand Federer seinem Landsmann Wawrinka im Viertelfinal (4:6, 3:6, 6:7) auf dessen Weg zum French-Open-Märchen fast schon Spalier. Vor 2 Jahren drehte Federer den Spiess um. Er verspielte in der Melbourne-Vorschlussrunde zwar eine 2:0-Satzführung, konnte aber nochmals kontern und 3 Tage später beim wundersamen Comeback die Trophäe in die Höhe stemmen.

Nur 2015 bei den US Open ging diese Rechnung nach einem Schweizer Grand-Slam-Kracher nicht auf. Nach einem diskussionslosen 3-Satz-Sieg im Halbfinal unterlag Federer im Endspiel Novak Djokovic.

Zwischen Blitzsieg und Marathonmatch

Nachfolgend weitere spannende Fakten aus der bisher 25 Episoden umfassenden Affiche zwischen den früheren Davis-Cup-Kollegen auf der ATP-Tour:

  • Der kürzeste Match: 55 Minuten
    Beim 6:4, 6:2 im Halbfinal von Rom 2015 war Federer im Eilzugstempo unterwegs.
  • Der längste Match: 3 Stunden und 5 Minuten
    Einen epischen Fight lieferten sich die beiden 2017 im Halbfinal der Australian Open – mit 7:5, 6:3, 1:6, 4:6, 6:3 behielt der «Maestro» das bessere Ende für sich.
  • Die meisten Breaks: 8
    In der oben genannten Begegnung kam jeder Spieler zu je 4 Service-Durchbrüchen. Gleich 8 Breaks (5 für Federer) fielen auch im Indian-Wells-Achtelfinal von 2013 beim 6:3, 6:7, 7:5 für den Baselbieter.
  • Die engste Partie
    Bleiben wir in Kalifornien: Damals vor 6 Jahren entschied nach 223 Ballwechseln ein einziges Pünktchen zugunsten Federers (112:111)
  • Das einseitigste Spiel
    Konträr verlief Duell Nummer 5 zwischen den beiden. Beim 6:3, 6:1 innert 69 Minuten im Madrid-Achtelfinal buchte Federer 62 Prozent aller Punkte (65:40).

Sendebezug: SRF info, sportlive, 03.06.2019 13:35 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Lieber Stan , lieber Roger Danke für die vielen Jahre tollen Tennissport den wir Dank euch geniessen dürfen. Wer weiss wann wieder so was ähnliches passieren kann! Man sehe nur was mit Tennis Nationen wie der USA oder Schweden passiert ist bei den Männern. Deshalb nochmals vielen dank und genießt die Partie so gut es geht! Ein Bewunderer euer Leistungen!
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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Es wird auf jeden Fall einen grossartigen Schweizer Sieg geben. Das ist doch was!
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  • Kommentar von Suat Ulusoy  (SuatU)
    @ SRF: Wie wäre es mit einer Richtigstellung der Kontroverse Thiem/Serena Williams? Die ganze Geschichte sah dann schon etwas anders aus - der Faux-Pas liegt ganz klar bei den Organisatoren; Serena Williams zeigte sogar Unverständnis als sie erfuhr, dass Dominic Thiem Platz machen musste.
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