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Grand-Slam-Turniere Masarova ist French-Open-Siegerin bei den Juniorinnen

Rebeka Masarova hat den grössten Erfolg in ihrer Karriere gefeiert: Die 16-jährige Baslerin gewinnt den French-Open-Final gegen Amanda Anisimova mit 7:5, 7:5 und holt damit ihren ersten Grand-Slam-Titel bei den Juniorinnen.

Legende: Video Masarova triumphiert in Roland Garros abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus sportpanorama vom 05.06.2016.

Mit diesem Sieg reiht sich Rebeka Masarova in eine illustre Liste ein: Vor ihr hatten bereits Belinda Bencic, Martina Hingis, Heinz Günthardt, Roger Federer, Stan Wawrinka und Roman Valent Grand-Slam-Titel bei den Junioren gewonnen. Mit Ausnahme von Valent starteten sämtliche Spieler/innen in der Folge durch.

Ich war am Schluss richtig nervös.
Autor: Rebeka Masarova
Legende: Video Masarova: «Ich war richtig nervös» abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 05.06.2016.

Gegen Anisimova lag Masarova lange Zeit im Rückstand. Im 1. Durchgang machte die Baslerin zweimal einen Break-Rückstand wett und auch im 2. Satz war es die Amerikanerin, die mit einem Servicedurchbruch startete.

Masarova liess sich davon aber genauso wenig aus der Ruhe bringen wie von der Tatsache, dass sie einen 5:2-Vorsprung preis gab. Am Ende gewann sie praktisch sämtliche «Big Points».

«Ich war am Schluss richtig nervös», gab die Juniorin nach der Partie zu. Sie habe im Vorfeld gewusst, dass die Chancen da seien, dieses Turnier zu gewinnen. Davon habe sie sich aber nicht verrückt machen lassen.

Rebeka Masarova.
Legende: Strahlt mit der Trophäe um die Wette Rebeka Masarova. Keystone

Grosses Lob vom Fed-Cup-Captain

Masarovas Aufstieg hatte sich in den letzten Monaten angedeutet. Bereits bei den Australian Open überzeugte die 16-Jährige mit dem Halbfinal-Einzug. «Sie ist sehr athletisch, das ist ihre grosse Stärke», lobt Fed-Cup-Captain Heinz Günthardt, «dazu ist sie gross, schnell und beweglich – eine vielversprechende Kombination.»

Diese könnte auf Rasen noch mehr zum Tragen kommen. Da kommt Wimbledon gerade richtig. «Es ist mein Lieblingsturnier», schwärmt Masarova, «es würde mich riesig freuen, wenn ich dort ein ähnlich gutes Resultat erzielen könnte.»

Schweizer Siege bei Junioren-Grand-Slams

Schweizer Siege bei Junioren-Grand-Slams
Heinz Günthardt
French Open 1976
Wimbledon 1976
Martina Hingis
French Open 1993
French Open 1994
Wimbledon 1994
Roger Federer
Wimbledon 1998
Roman Valent
Wimbledon 2001
Stan Wawrinka
French Open 2003
Belinda Bencic
French Open 2013
Wimbledon 2013
Rebeka Masarova
French Open 2016

Sendebezug: Laufende Berichterstattung French Open

12 Kommentare

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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Joel Völlig überraschend kam der Sieg von Rebeka Masarova nicht. Da stimmen ich ihnen zu. Nur sollten sie die Erwartungshaltung von RM anders betrachten. Sie sah für sich gute Chancen für den Titel. Aber als unbedingtes Ziel hat sie es nicht definiert. Und eine grosse Enttäuschung wäre eine Finalniederlage oder im HF wäre es trotz allem nicht gewesen. Übrigens, ohne Satzverlust hat sie diesen grossartigen Titel nicht erreicht. Im Achtelfinale verlor sie den 1.Satz im Tiebreak.
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    1. Antwort von Joel, Thurgau
      Mea Culpa. Da das Spiel sonst einseitig war, habe ich diesen Satz vergessen. Am Sachverhalt ändert es nichts. Sie ist durchmarschiert. Masarova's 1.Aufschlag wäre locker in den Top20 auf der Damentour. Dazu hat sie bereits jetzt ein gutes Schlagrepertoire und bewegt sich ausgezeichnet. In Australien war noch die übermächtige Mihalikova im Weg. In Paris jedoch, mit Barcelona als zweiter wenn nicht gar erster Heimat, war auf Sand nur der Sieg gut genug. In Wimbledon siehts dann etwas anders aus.
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  • Kommentar von Peter Kocsi, 8635 Oberdürnten
    Joel aus dem Thurgau. Ihren Kommentar würden Sie besser im Thurgau lassen.
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  • Kommentar von Ursula Sieber, SG
    Super! Es ist schön, solche Tennistalente zu wissen. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg!
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