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Medwedew will Nadal im Final fordern
Aus Sport-Clip vom 08.09.2019.
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Medwedew gegen Nadal Zwei «Glückspilze» treffen sich im Final

Im US-Open-Final stehen sich mit Daniil Medwedew und Rafael Nadal zwei Spieler gegenüber, denen Fortuna hold zu sein scheint.

Daniil Medwedew und Rafael Nadal tönten in der Match-Analyse ihres jeweiligen Halbfinals verblüffend ähnlich. «Ich hatte Glück, dass ich den 1. Satz gewonnen habe. Dimitrov war eigentlich der bessere Spieler», liess Medwedew verlauten.

Und Nadal meinte: «Im Tiebreak des 1. Durchgangs hatte ich durchaus etwas Glück. Beim Stand von 4:0 hatte Berrettini den Satz eigentlich schon in der Tasche.»

Von Fortuna geküsst spielten die beiden nach gewonnenem Startsatz deutlich befreiter auf. Medwedew gestand seinem Gegner in der Folge noch 7 Games zu, Nadal gab noch deren 5 ab. Nun stehen sich die beiden «Glückspilze» im Endspiel der US Open gegenüber.

Während es für Nadal der 27. Major-Final ist – nur Roger Federer stand noch öfters in einem Endspiel bei den 4 grossen Turnieren (31 Mal) –, feiert Medwedew seine Final-Premiere. Nach dem Triumph beim Vorbereitungsturnier in Cincinnati scheint der 23-jährige Russe für den grossen Wurf bereit. Kein Spieler hat in diesem Jahr mehr Matches gewonnen als er (50).

Medwedew weiss aber auch, dass er im bisher einzigen Duell mit Nadal – in Montreal setzte es eine 3:6, 0:6-Niederlage ab – nichts zu lachen hatte:

Ich würde gerne sagen, dass es lustig wird. Wird es aber nicht. Nadal ist eine Maschine, ein Tier.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie den Final der US Open zwischen Daniil Medwedew und Rafael Nadal am Sonntag ab 22:05 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Das «Tier» Nadal ist indes hungrig auf seinen 19. Major-Titel. «Logisch wäre ich am Ende gerne derjenige Spieler mit den meisten Grand-Slam-Titeln», spielt der Spanier auf den Dreikampf mit Federer und Novak Djokovic an. Und schiebt keck nach: «Ich schlafe nachts aber auch jetzt schon sehr gut.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.09.2019, 22:10 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Zur Zeit gibt es wie gesagt etwa 15 Spieler die ein Turin gewinnen können, also jeder jeden schlagen kann, so breit ist die Spitze. Medwedew kann Nadal schlagen oder auch einbrechen, jene nach mentaler oder physischer Tagesform.
  • Kommentar von martin schmid  (martin schmid)
    Heute kommt sogar die Schlagzeile mit Glück....Plus das Interwiev mit Rafa wo er zugibt dass er Glück hatte. Wie ich gestern ba schpn geschrieben habe.Was Sie finden Herr Burri ist aber zweitrangig wegen ihrer Glücksinterpretierung. Wichtig ist nur was Rafa sagt,das sind und waren Fakten.Alles andere ist Gemüsebeilage:-)
    1. Antwort von Alain Rothenbühler  (pls)
      Es scheint Ihnen Spass zu machen, alle immer wieder mit den gleichen Kommentaren zu belästigen.
  • Kommentar von Miguel Burri  (Vamos Rafa)
    Ich finde den Titel lächerlich...
    Auch wenn die Spieler von Glück sprachen, suggeriert es dass sie nur durch Glück im Final stehen!
    1. Antwort von Keller Mägi  (TennisSport)
      @Miguel Burri, wenn man möchte, könnte man das vielleicht hineininterpretieren (was Fans leider dauernd tun). Nur, wenn man den Artikel liest, weiss man sehr wohl auf was das mit "Glückspilze" bezogen wird.
    2. Antwort von Miguel Burri  (Vamos Rafa)
      @Keller Mägi, da habe sie sehr wohl den Artikel gelesen aber wohl mein Kommentar missinterpretiert...
      Ich stosse mich an der Überschrift! Die ist einmal mehr höchstens „Blick“ würdig.
    3. Antwort von Johanna Thomas  (JoThomas)
      Ja, die eidgenössische Tennispresse hat halt momentan ein bisschen zu Nagen. Das merkt man an den knapp herausgedrückten Artikeln und dem Unterton. Uns darf es egal sein. Wie immer wünschte auch ich mir eine ausgewogenere und fairerer Berichterstattung gegenüber allen Spielern, aber da ist wohl Hopfen und Malz verloren. Wer im Final steht, hat es verdient, und das wissen insgeheim auch die Federer-Fans. Vamos Rafa!
    4. Antwort von Lorenor De Wilde  (Lorenor)
      Sie haben vollkommen Recht. Mit Glück hat es nichts zu tun, die anderen Spieler waren allesamt schwächer, Punkt.