Murray in Melbourne mühelos

Andy Murray ist der Auftakt zu den Australian Open gelungen. Der Schotte gab sich gegen Robin Haase (ATP 53) keine Blösse und siegte souverän in 97 Minuten mit 6:3, 6:1, 6:3. Ebenfalls weiter sind Jo-Wilfried Tsonga (Fr) und Juan Martin Del Potro (Arg).

Andy Murray benötigte gegen Robin Haase lediglich etwas mehr als eineinhalb Stunden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Problemlos Andy Murray benötigte gegen Robin Haase lediglich etwas mehr als eineinhalb Stunden. Keystone

Murray, der vergangenen September in New York das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres gewonnen hatte, sorgte in der Rod Laver Arena für klare Verhältnisse. Insgesamt 8 Mal nahm die Weltnummer 3 seinem niederländischen Kontrahenten den Service ab.

Zufriedener Murray

«Erstrunden-Spiele an Major-Turnieren sind immer heikel. Man muss solid spielen und dumme Fehler vermeiden. Das ist mir heute sehr gut gelungen», so der schottische Olympiasieger.

Der nächste Kontrahent von Murray heisst João Sousa. Der Portugiese ist in der Weltrangliste lediglich an Nummer 100 geführt.

Auch Tsonga in 3 Sätzen

Wie Murray gab sich auch Jo-Wilfried Tsonga (ATP 8) keine Blösse. Der Franzose musste sich gegen seinen Landsmann Michael Llodra (ATP 52) kein einziges Mal breaken lassen und schlug beim 6:4, 7:5, 6:2-Erfolg 12 Asse. Tsonga könnte im Viertelfinal auf Roger Federer treffen.

Del Potro im Eilzugstempo

Juan Martin Del Potro (ATP 7) bekundete beim 6:1, 6:2, 6:2-Sieg gegen den Franzosen Adrian Mannarino (ATP 170) keine Probleme. In nur gerade 76 Minuten fegte der Argentinier seinen Widersacher vom Court, schlug 7 Asse und liess keinen einzigen Breakball zu.

Auch Lokalmatador Tomic souverän

Der Australier Bernard Tomic (ATP 43) machte mit seinem Gegner Leonardo Mayer (ATP 72) aus Argentinien kurzen Prozess. Der 20-jährige Lokalmatador gewann in 3 Sätzen diskussionslos 6:3, 6:2, 6:3 und präsentierte sich in guter Form. Erst vor Wochenfrist hatte er den 1. ATP-Titel seiner Karriere in Sydney gewonnen. In der 3. Runde könnte Tomic auf Roger Federer treffen.