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Grand-Slam-Turniere Murray triumphiert in Wimbledon

Andy Murray hat zum zweiten Mal nach 2013 das traditionsreiche Grand-Slam-Turnier von Wimbledon gewonnen. Der Schotte besiegte in einem einseitigen Endspiel Milos Raonic in 3 Sätzen mit 6:4, 7:6 (7:3), 7:6 (7:2).

  • Andy Murray gewinnt nach den US Open 2012 und Wimbledon 2013 seinen 3. Grand-Slam-Titel
  • Dem Schotten reicht ein einziger Service-Durchbruch zum Triumph
  • Nach 2:47 Stunden verwertet Murray seinen 2. Matchball zum 6:4, 7:6 (7:3), 7:6 (7:2)

Andy Murray bewies gegen Milos Raonic seine Qualitäten beim Return und entschärfte damit die stärkste Waffe des Kanadiers – den Service. Mehr noch: Es war Murray, der seinen Kontrahenten mit einem starken Aufschlagspiel nie ins Spiel kommen liess.

Ich habe sehr gut gespielt.
Autor: Andy Murray

Der Schotte war bei eigenem Aufschlag eine Macht und schlug nur 1 Ass weniger (7) als sein aufschlagstarker Gegner. Lediglich 2 Breakchancen wurden Raonic gewährt. Der 25-Jährige konnte die Gelegenheit bei 0:2-Satzrückstand im 3. Durchgang jedoch nicht ausnützen.

Legende: Video Murrays Tränen nach dem Sieg abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Aus sportlive vom 10.07.2016.

Fast fehlerfrei

Mit einem beinahe fehlerlosen Grundlinienspiel trieb der Olympiasieger seinen Gegner fast zur Verzweiflung. Murray punktete immer wieder aus scheinbar unmöglicher Lage und beging deutlich weniger unerzwungene Fehler (12) als sein Gegner (29).

«Ich habe sehr gut gespielt und werde diesen Triumph noch mehr geniessen als die vorherigen», analysierte der Sieger nach der Partie.

Klare Kräfteverhältnisse

Im erst zweiten Grand-Slam-Final seit 2005 ohne Beteiligung von Roger Federer, Novak Djokovic oder Rafael Nadal waren die Kräfteverhältnisse damit klar verteilt.

Federer-Bezwinger Raonic wehrte sich zwar vor allem im 3. Satz nach Kräften gegen die drohende Niederlage. Der Favorit zeigte dem Finaldebütant zum Schluss jedoch seine Grenzen auf: Nach 2:47 Stunden und dem 2. Matchball war das 6:4, 7:6 (7:3), 7:6 (7:2) und Murrays 3. Grand-Slam-Triumph Tatsache.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.07.2016, 15:05 Uhr

Legende: Video Andy Murray im Siegerinterview (englisch) abspielen. Laufzeit 4:29 Minuten.
Aus sportlive vom 10.07.2016.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Simon, Bern
    Warum wird bei einem Match, bei dem es ein einziges Break gibt, von "klar" und "einseitig" gesprochen? Als Tennis-Spieler stört mich diese Wortwahl. Natürlich hatte Murray den Match insgesamt im Griff, aber man könnte meinen, Raonic sei völlig unterlegen gewesen.
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  • Kommentar von Rudolf Wamser, 8406 Winterthur
    Stierkämpfe sollte man eigentlich verbieten und der Stier sollte immer der Sieger sein. Bravo Lea Sprunger für Ihre Leistung, machen Sie weiter so. Das Alte Problem bei den Amerikaner besteht ja schon seit der Versklavung von Schwarzen und wird sich nie ändern, wenn nicht ans Umdenken appelliert wird.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Sie haben zwar Recht, aber in diesem Blog geht es um Tennis - oder irre ich mich etwa?
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Es gibt im Tennis Djokovic und nun wieder Murray. Raonic wurden die Limiten aufgezeigt. Williams und Murray haben dem Turnier den Stempel aufgedrückt. Die ganz grossen Absteiger sind alle Spielerinnen und Spieler aus der Schweiz, sie haben bis auf den Zufallssieg gegen Cilic nichts von Bedeutung gezeigt. An den OS sind die schweizerischen Vertreterinnen und Vertreter nicht einmal mehr Aussenseiter, wer sie zugelost erhält bekommt fast ein Freilos. Schade um diese Negativentwicklung.
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    1. Antwort von Sean Croissant, Viznau
      ihre kommentare amüsieren mich. sie passant hoffentlich auch. denn würden sie das selbst ernst meinen, dann wäre diese komödie plötzlich eine tragödie.
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    2. Antwort von J. Gerster, Aarau
      Dummer Kommentar
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    3. Antwort von Henri Jendly, Villmergen
      Ich weiss, keine mag diesen Thuner. Aber eines muss man ihm lassen: er wird nie und nimmer verstehen was er schreibt (wir ja eigentlich auch nicht), aber er gibt nie auf. Von mir aus hat der Jean den Grand Slam im "Schreiben was niemand wissen will" schon x-Mal gewonnen. Da ist er absolute Weltspitze und für die nächsten 50 Jahre unerreicht. Diese Gewaltsleistung sollte man doch anerkennen. Weiter so, Jean, vielleicht bringen Sie mal einen Kommentar den mal lesen will.
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    4. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Ob es euch passt oder nicht, Jean Passant hat in vielem Recht, so auch hier. Er hat messerscharf analysiert, wie es mit den Schweizerinnen und Schweizern wirklich steht, aber es ist ja immer noch möglich, dass sie wieder zurückkommen. Das passt vielen auch nicht, aber vom ganzen Potential und von den Erfolgen her gesehen ist die Schweiz jetzt tatsächlich die Tennis-Nation Nr. 1. Es fehlt nur noch der Sieg im Fed Cup, aber dieser ist schon im nächsten Jahr möglich.
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    5. Antwort von Margrit Burkard-Wunderli, Ste.Catherine de la Jacques Cartier Québec Kanada
      jean passant Sicher kommen Sie von einem anderen Planet, denn kein richtiger Schweizer kann so ein Blödsinn schreiben. Gehen Sie zurück, wo Sie herkommen, leben Sie ihr passantes Leben dort und lassen uns in Ruhe.
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