Von A bis Z: Das waren die Australian Open 2015

Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2015 ist passé. SRF-Kommentator Stefan Bürer schaut in seinem Australian-Open-Rückblick von A bis Z auf die letzten zwei Wochen in Melbourne zurück.

Eine Tennis-Arena bei Nacht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Atmosphärische Arena Der Melbourne Park wusste auch 2015 zu verzaubern. EQ Images

A wie Andrianjafitrimo. Tessah Andrianjafitrimo, Frankreich. Sagt ihnen nichts? Schied in der 2. Runde des Juniorinnenturniers aus, was mich nicht unglücklich machte. Versuchen Sie mal, sich in meine Lage zu versetzen und diesen Namen auszusprechen...

B wie Bencic. Oder Belinda. Das Jahr der Bewährung begann nicht gut. Aber das Jahr ist zum Glück noch sehr jung.

C wie Court. Namensgeberin für die Margaret-Court-Arena, die neu auch über ein Dach verfügt. Als dieses wegen Regens geschlossen und dann wieder geöffnet wurde, tropfte es im nächsten Match auf den Platz. Der Architekt hatte nicht daran gedacht, eine Regenrinne zu montieren.

Novak Djokovic hält den Pokal in die Höhe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die 5. Trophäe Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic durfte am Ende mit dem Pokal posieren. EQ Images

D wie Djoker. Die Nummer Eins. Vor dem Turnier – und nachher sowieso. Nur Wawrinka schaffte es, ihn in einen fünften Satz zu zwingen

E wie energiegeladen. War die Atmosphäre im Frauenfinal. Serena und Maria mögen sich nicht besonders. Müssen sie auch nicht. Diese Rivalität tut dem Tennis gut.

F wie Federer. Oder wie «F»ür einmal stimmte die «F»ormkurve nicht. In Brisbane noch unwiderstehlich, in Melbourne zeigte die Kurve ab dem 1. Match abwärts.

G wie Gratispunkte. Fehlten Stan im Halbfinal gegen Djokovic weitgehend. Der Aufschlag funktionierte nicht so gut wie vor einem Jahr.

H wie Hingis. Möchte wieder für Schlagzeilen auf statt neben dem Tennisplatz sorgen. Das gelang – mit dem Titel im Mixed an der Seite von Leander Paes.

I wie Interesse. Das der Fans ist wieder gestiegen. Erstmals strömten über 700'000 Fans in den Melbourne Park.

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Zur Person

Zur Person

Stefan Bürer kommentierte für SRF die Partien aus Melbourne zusammen mit Co-Kommentator Heinz Günthardt.

J wie Junioren. Drei waren aus der Schweiz mit dabei. Alle drei scheiterten früh. Siehe auch L.

K wie Kyrgios. Das australische Männertennis meldet sich zurück: Kokkinakis, Tomic und vor allem Kyrgios versprechen einiges für die Zukunft

L wie Loch. Zeichnet sich in der Schweiz leider ab nach der Ära Federer/Wawrinka. Die Ausnahme: siehe B. Ansonsten: siehe J.

M wie Murray. Wer hätte nach dem 0:6, 1:6 gegen Federer beim Masters gedacht, dass er nur 2 Monate später wieder so stark auftritt. Stellte mit seinem Finaleinzug die alte Hierarchie wieder her.

N wie Nadal. Bilanz seit Roland Garros: 17 Matches in 6 Turnieren gespielt und dabei gegen die Nummern 144, 56, 21, 124, 127 und 7 verloren.

O wie oh-là-là. Das entfuhr einigen, als Andy Murray mit Amélie Mauresmo eine Frau als Coach verpflichtete. Diese Stimmen sind leiser geworden.

P wie Park. Der Melbourne Park ist das Zuhause der Australian Open, in punkto Infrastruktur die Nummer Eins unter den Slams.

Q wie Quäken. Wahrscheinlich nicht die richtige Bezeichnung für die Töne, die Maria Scharapowa (und andere) beim Tennisspielen von sich gibt. Egal – es ist definitiv zu laut (siehe auch Z)

R wie Rusty. Übernahme von Lleyton Hewitt. Vergeigte gegen Benjamin Becker eine 2:0-Satzführung. Will in einem Jahr sein 20. und letztes Aussie Open spielen.

Andy Murrays Verlobte Kim Sears gestikuliert wild. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lautstarke Unterstützung Andy Murrays Verlobte Kim Sears war mit Herzblut dabei. Reuters

S wie Sears – Kim Sears, Verlobte von Andy Murray. Beschimpfte Tomas Berdych öfters mit dem F-Wort und sorgte damit für etwas Aufregung in der gar brav gewordenen Tennisgemeinde.

T wie Timea Bacsinszky (zum Glück muss ich den Namen öfter aussprechen als schreiben...). Die beste Schweizerin in Melbourne. Ihr macht Tennis endlich so richtig Spass – und das sieht man ihr an.

U wie Uhr. Tickt für die Schweizer Männer. Federer ist 33, Wawrinka bald 30. Und Nachwuchs ist bei den Jungs nicht in Sicht (siehe auch J und L).

V wie Venus. Feierte eine Art Wiederauferstehung. Und zeigte, dass auch Frau mit bald 35 durchaus noch gut Einzel spielen kann.

W wie Williams. Die andere. Zeigte, dass sie, wenn fit, nach wie vor fast nicht zu schlagen ist.

X wie...keine Ahnung! Ein Buchstabe, zu dem mir tennismässig diesmal gar nichts einfällt. Sorry!

Y wie Yaroslava Schwedowa. War auch dabei. Ohne Spuren zu hinterlassen. Wie fast immer.

Z wie zu laut. Immer noch. Gemeint ist das Geschrei, vornehmlich bei den Frauen. Die WTA behauptet seit Jahren, etwas dagegen tun zu wollen. Und macht seit Jahren: nichts.

Video «Tennis: Australian Open Final 2015, Live-Highlights Djokovic - Murray» abspielen

Final Djokovic - Murray: Die Live-Highlights

2:42 min, vom 1.2.2015

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.1.-1.2.15, 09:00 Uhr