Wawrinka: «Fatal, wenn man zu viel nachdenkt»

Stan Wawrinka suchte nach dem Zweitrunden-Out in Wimbledon nicht nach Ausreden. Nach der Niederlage gegen Juan Martin Del Potro sprach er über seinen Auftritt, das Spiel auf Rasen und die Zusammenarbeit mit Richard Krajicek.

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Wawrinka: «Es ist eine harte Niederlage»

1:49 min, vom 1.7.2016

Stan Wawrinka und Wimbledon – das passt irgendwie einfach nicht. Noch nie hat es der zweifache Grand-Slam-Sieger an der Church Road über die Viertelfinals hinausgeschafft. 2016 bedeutete bereits die 2. Runde Endstation für den Romand.

Der 31-Jährige suchte nach der überraschenden Viersatzniederlage gegen Juan Martin Del Potro nicht nach Ausreden. Im Interview sprach er über...

  • ...seinen Auftritt gegen Del Potro: «Nach einem guten Beginn habe ich angefangen, zu viel nachzudenken und zu zögern. Ich bin in einer Art Zwischending hängen geblieben. Ich war nicht aggressiv genug, wenn ich angreifen wollte und nicht klar genug über meine Ideen, wenn ich den Ball im Spiel halten wollte. Del Potro war sehr solid und hat kaum was zugelassen. Es ist eine harte Niederlage.»
  • ...das Spiel auf Rasen: «Ich habe mich noch nicht richtig wohl gefühlt. Zumal ich beim Vorbereitungsturnier nur ein Spiel auf Rasen bestritten habe.»
  • ...die Zusammenarbeit mit Richard Krajicek: «Wir haben drei Wochen zusammen gearbeitet und gute Diskussionen geführt. Ziel war es, zwei, drei kleine Sachen zu verbessern. Wie es weitergeht, entscheiden wir in den nächsten Tagen.»
  • ...seine Pläne in den nächsten Wochen: «Es bleiben bis Toronto ein paar Wochen zur Erholung (das Turnier startet am 25. Juli, Anm. d. Red.). Ich werde hart trainieren. Der Sommer wird lang mit all den Turnieren und den Olympischen Spielen. Wir werden im Team zusammensitzen und schauen, wie wir weiterfahren.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Wimbledon