Wenn Federer Serena Williams ablenkt

Roger Federer trainierte im Hinblick auf sein Auftaktmatch an den US Open in New York gegen Leonardo Mayer (20:30 Uhr, SRF zwei) neben Serena Willams. Die Amerikanerin konnte sich nicht konzentrieren, nutzte aber prompt die Gelegenheit zum Anschauungsunterricht beim «Maestro».

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Bildlegende: Fokussiert Roger Federer. EQ Images

Serena Williams strebt in Flushing Meadows neben ihrem 22. Major-Titel auch den Grand Slam an. Obwohl die 33-Jährige schon alles gewonnen hat, das es zu gewinnen gibt, bleibt sie offen für Neues. Nach ihrem lockeren Startsieg gegen Witalija Djatschenko (6:0, 2:0 w.o.) verriet sie, dass sie Roger Federer beim Training zugeschaut hatte.

«  Mit einem Auge war ich immer bei ihm. »

Serena Williams

Federer stiehlt Williams die Show

«Ich musste ständig rüberschauen», schilderte sie. Sie habe sich immer wieder gefragt, was er gerade mache. «Mit einem Auge war ich immer bei ihm. ‹Okay, vielleicht sollte ich dies oder jenes tun. Oh, jetzt macht er eine Pause›!» Es sei ganz einfach Roger, erklärte die Amerikanerin. Dass der Frauen-Final vor dem Endspiel der Männer ausverkauft war, ändert nichts an der Begeisterung der New Yorker für Federer. Die grosse Mehrheit der Zaungäste verfolgten denn auch die Schläge des Schweizers durch die Glasscheiben.

Gibt es wieder Tränen für Mayer?

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TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Partien von Roger Federer (20:30 Uhr) und Stan Wawrinka (23:00 Uhr) am Dienstag live auf SRF zwei oder im Stream auf srf.ch/sport. Der Court von Timea Bacsinszky ist nicht vom TV abgedeckt, weshalb diese Partie nicht übertragen werden kann.

Für den 17-fachen Grand-Slam-Sieger gilt es am Dienstagabend ca. 20:30 Uhr Schweizer Zeit erstmals ernst. In der 1. Runde trifft der 34-Jährige auf Leonardo Mayer (ATP 34). «Gegen Mayer zu spielen, ist eine Herausforderung», sagt Federer.

Im ersten Duell im letzten Herbst in der 2. Runde von Schanghai musste er 5 Matchbälle abwehren ehe der Sieg gegen den 1,91 m grossen Argentinier feststand (7:5, 3:6, 7:6). «Es war definitiv einer der glückhaftesten Erfolge meiner Karriere.» Mayer war damals den Tränen nahe.

Sampras glaubt an Federer

Nach den brillanten Auftritten in Cincinnati, wo er seinen 87. Turniersieg feierte, gehört Federer in New York einmal mehr zu den Mitfavoriten auf den Sieg, auch wenn er in Flushing Meadows zuletzt 2009 im Final gestanden hatte. Pete Sampras, der wie Federer die US Open 5 Mal gewann, traut dem Schweizer den Sieg zu. «Er ist noch immer fähig, alle zu schlagen. Aber es muss alles zusammenkommen, damit er es schaffen kann.»

Federers dramatischer Sieg gegen Mayer

5:05 min, aus sportaktuell vom 8.10.2014

Federer selbst schaut noch nicht zu weit voraus. Sein Fokus gilt seinem ersten Auftritt an seinem 64. Grand-Slam-Turnier in Folge. Aller Erfahrung zum Trotz ist Federer aufgeregt: «Du weisst nie, wie die Bedingungen genau sind und wie dein Gegner drauf ist.»

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 31.08.2015, 23:10 Uhr