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Grand-Slam-Turniere Wind und Unterbrüchen getrotzt: Bacsinszky im Halbfinal

Timea Bacsinszky steht an den French Open zum zweiten Mal im Halbfinal. Bei schwierigen Bedingungen zeigte die Lausannerin gegen Kristina Mladenovic eine starke Leistung und siegte in zwei Sätzen.

  • Bestmarke egalisiert: Bacsinszky erreicht in Roland Garros zum zweiten Mal in ihrer Karriere die Runde der letzten Vier
  • Regenpause: Im 2. Satz musste das Spiel während mehr als 3 Stunden unterbrochen werden.
  • Junge Gegnerin: Im Halbfinal trifft die Lausannerin auf Jelena Ostapenko (WTA 47).

Timea Bacsinszky (WTA 31) und Kristina Mladenovic (WTA 14) waren nicht zu beneiden: Wind, deutlich kühlere Temperaturen als in den Tagen zuvor und dann auch noch Regen. Beim Stand von 1:1 im 2. Durchgang musste die Partie auf dem Court Philippe Chatrier unterbrochen werden – ausgerechnet bei Breakball für die Schweizerin.

Legende: Video Der Matchball abspielen. Laufzeit 00:35 Minuten.
Aus sportlive vom 06.06.2017.

Dies brachte die Romande kurzzeitig aus dem Konzept: Mladenovic kam besser aus der Kabine zurück, holte sich das Game doch noch und breakte Bacsinszky ihrerseits. Doch die 27-jährige Schweizerin rappelte sich schnell wieder auf und entschied die nächsten vier Games bis zum 5:3 für sich.

Mladenovic kam zwar noch einmal zu einem Breakball, doch auch den vermochte die Schweizerin abzuwehren. Nach 109 Minuten verwertete sie ihren ersten Matchball zum 6:4, 6:4.

Bacsinszky souverän, Mladenovic hadert

Vor allem zu Beginn der Partie hatten die Spielerinnen mit den Bedingungen zu kämpfen, Mladenovic scheinbar noch etwas mehr als Bacsinszky. Immer wieder drehte sich die Französin ab, um den vom Wind aufgewirbelten Sand nicht ins Gesicht zu bekommen.

Legende: Video Spielerinnen kämpfen mit dem Wind abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus sportlive vom 06.06.2017.

Die Schweizerin spulte ihr Programm trotz diesen teils widrigen Verhältnissen in beeindruckender Manier ab. Zwar hatte sie nach zwei Servicedurchbrüchen (zum 1:0 und 3:2) beide Male das Rebreak hinnehmen müssen, insgesamt agierte Bacsinszky aber souveräner als die Französin. Mit druckvollen Schlägen von der Grundlinie drängte sie ihre Gegnerin immer wieder in die Defensive.

Jetzt scheint alles möglich

Die Differenz im 1. Durchgang schaffte Bacsinszky schliesslich beim Stand von 4:4, als sie ein über 10-minütiges Aufschlagspiel von Mladenovic mit der 4. Breakmöglichkeit durchbrechen konnte. Mit zwei Assen im anschliessenden Game servierte sie den Satz souverän nach Hause.

Anders als im Halbfinal von 2015, als Bacsinszky nach aufopferungsvollem Kampf an Serena Williams gescheitert war, scheint die Hürde diesmal machbar zu sein. Die Schweizerin bekommt es dort mit der bald 20-jährigen Lettin Jelena Ostapenko zu tun.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.06.2017, 14:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Unglaublich, dass eine Nation, die sich immer noch für eine der grössten hält, bis heute nicht fähig war, für ihre wichtigste Tennis-Arena ein Dach zu bauen - und abgesehen davon sind die oft nötigen Challenges immer noch nicht richtig möglich. Es könnte am Finaltag noch länger so "schiffen" - was ist dann mit denen, die eine Eintrittskarte haben, aber am nächsten Tag wieder arbeiten müssen? In Wimbledon, wo man sich lange auch für etwas Besseres hielt, hat man es ja auch geschafft.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Die letzten zwei Matches gewonnen dank der besseren mentalen Stärke. Mentale Stärke zeichnet die besten SportlerInnen aus. Ich wünsche Timea Bacsinszky, dass die mentale Stärke eine Konstante bleibt!
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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Genial gespielt Timea Baczinsky ! Ihre Fitness, Ihre Steigerung von Match zu Match, Ihre Ballwechsel sind optimal gut !! Nur noch Halbfinal und dann Final. Sie hätten den Sieg in Roland Garos 2017 mehr als verdient.
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