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Grand-Slam-Turniere Zwei Sätze top, einer flop: Bacsinszky schlägt Olympiasiegerin

Timea Bacsinszky gewinnt gegen Monica Puig in der 1. Runde von Wimbledon in 3 Sätzen mit 6:1, 3:6, 6:0. Nur im 2. Satz zeigt sie Schwächen.

  • Nur im 2. Satz nimmt sich Timea Bacsinszky eine kleine Auszeit.
  • Am Ende gewinnt sie 6:1, 3:6, 6:0 und gibt nur gerade 7 Games ab.

Das Abenteuer Wimbledon 2017 hätte für Timea Bacsinszky (WTA 20) besser nicht anlaufen können. Sie kam in ihrem Erstrunden-Spiel gegen Monica Puig (WTA 69) viel besser aus den Startlöchern und gab in den ersten Minuten den Ton an.

Nach 9 Minuten führte sie bereits mit 3:0, zu diesem Zeitpunkt hatte sie nur gerade 2 Punkte abgegeben. Bacsinszky blieb mit dem Fuss auf dem Gaspedal und holte sich den 1. Satz wenig später mit 6:1.

  • Der 1. Satz dauerte nur 26 Minuten
  • Sie produzierte im ganzen Satz nur 1 Fehler
  • Das Punkteverhältnis sprach mit 26:11 zugunsten der Schweizerin eine klare Sprache

Fast gleich sah es im 3. Satz aus, mit dem Unterschied, dass Bacsinszky den Umgang gleich mit 6:0 gewann, der Satz nur 20 Minuten dauerte und sie keinen einzigen Fehler beging.

Legende: Video «Bacsinszky: «Das fühlte sich etwas blöd an»» abspielen. Laufzeit 3:11 Minuten.
Vom 04.07.2017.

Baisse zu Spielmitte

Lediglich der 2. Satz trübte die Bilanz ein wenig: Mit einem Doppelfehler schenkte Bacsinszky der Olympiasiegerin von Rio de Janeiro das Break zum 1:2 und war so selber dafür verantwortlich, in einen 3. Durchgang zu müssen. Es war am Ende ein kleiner Fleck im Reinheft der Romande.

Die nächste Gegnerin der Schweizerin heisst Kristina Kucova (WTA 105). Gegen die Slowakin spielte Bacsinszky auf der WTA-Tour noch nie.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.07.2017, 17:00 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Schade, dass die Kommentatoren Monica Puig nach Strich und Faden schlecht geredet haben! Wenigstens wurde erwähnt, dass sich Puig nach eigener Aussage in der speziellen Olympia-Ambiance von Rio besonders wohl gefühlt hätte. Wenn sie in der Super-Reichen-Atmosphäre der WTA versagt, wird sie für mich nur noch sympathischer. - Vielleicht kann SRF Kulturplatz mal eine Sendung über Monica Puig machen, wie sie es über den Fussballer Ivan Ergic getan haben? Der Sportredaktion traue ich es nicht zu.
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