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Roger Federer beim Training in Melbourne
Legende: Fokus Australian Open Roger Federer. Keystone
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Tennis allgemein Federer: nie mehr Davis Cup?

Roger Federer habe das Kapitel Davis Cup für beendet erklärt. Dies soll der 36-Jährige im Vorfeld der Australian Open bekanntgegeben haben.

Im Rahmen eines Interviews mit der französischen Sportzeitung L'Équipe sagte Federer: «Nach dem Sieg 2014 erwarteten die Leute, dass wir ein Jahr später wieder gewinnen. Es war aber nie das Ziel, die Trophäe zweimal zu gewinnen.»

Er sei zufrieden gewesen, den Davis Cup einmal gewinnen zu können. Vor 27'000 Fans im Final Frankreich zu schlagen, sei «nicht zu toppen», so Federer. Er habe nicht die Absicht, wieder Davis Cup zu spielen, schreibt L'Équipe.

Die Gesundheit geht vor

Sein Programm sei ohne den Wettbewerb viel freier und gleichzeitig bis auf die Woche genau planbar. Er habe während seiner Karriere einen hohen Rhythmus angeschlagen. Nun sei die Zeit gekommen, kürzer zu treten. «Vor allem nach den Problemen mit dem Knie 2016 hat die Gesundheit erste Priorität», erklärt Federer.

Ein Hintertürchen lässt Federer aber offen. Er stehe dem Team weiterhin nahe. «Das kannst du nie ganz loslassen.» Den letzten Einsatz für die Schweiz bestritt er im September 2015. Die Schweiz schlug die Niederlande 4:1 und verblieb in der Weltgruppe.

Video
Federer vor den Australian Open
Aus sportpanorama vom 14.01.2018.
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10 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Polli  (Pittbull)
    Kann das Interview hier leider nicht sehen oder hören wie eigentlich (fast) alle Videos. Muss mich deshalb auf den Text verlassen. Kann es allenfalls sein, dass die Hintertür das Jahr 2019 oder 2020 betrifft, denn sollte Federer 2020 nochmals an einer Olympiade teilnehmen wollen MUSS er zwingend noch einmal im Daviscup spielen. Wawrinka übrigens auch.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    RF achtet bei seiner Planung darauf, dass er jeweils in einer bestimmten Phase auf dem für diese Phase "richtigen" Belag trainieren und spielen kann. Das ist bei einer Teilnahme an Davis Cup-Partien nicht immer möglich. In diesem Sinn kann ich RF verstehen. Allerdings zeigt RF damit einmal mehr, dass ihm selbst eigentlich kaum etwas daran liegt, für die Schweiz "Botschafter" oder "Aushängeschild" zu sein, wozu er auch nicht verpflichtet ist. Er selbst muss diesen Mythos nicht am Leben erhalten.
    1. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      das ist richtig. er selber muss aktiv nichts spezielles dazu beitragen. er IST schlicht und einfach ein positives aushängeschild der schweiz, einfach weil er nun mal schweizer ist und das auch genau so in der ganzen welt wahrgenommen wird und zwar fast ausschliesslich mit positivier konotiation.
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Mit "positivier konotiation"? Gehört das auch zum Mythos?
    3. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      dass federer in der ganzen welt fast auschliesslich positiv und direkt mit der schweiz verbunden wahrgenommen wird ist kein mythos, sondern eine beinharte realität. jeder der mal "irgendwo" auf dem planeten war kann das easy feststellen. :-)
  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (HoppSchwiiz)
    King Roger FedEx Tennisikone RF the Legend- Der Daviscup hat auch ‚damit‘ zu tun!
    1. Antwort von dan beyeler  (khun_dan)
      Maestro the GOAT!