Zum Inhalt springen

Tennis allgemein Nadal zieht französische Ex-Ministerin vor Gericht

Wegen Dopinganschuldigungen hat Rafael Nadal juristische Schritte gegen die frühere französische Gesundheits- und Sportministerin Roselyne Bachelot angekündigt. Sogar Real Madrid stellte sich auf die Seite der ehemaligen Weltnummer 1.

Legende: Video «Ich werde sie verklagen» (SNTV, engl.) abspielen. Laufzeit 2:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 14.03.2016.

Roselyne Bachelot hatte in einer Fernsehshow behauptet, Rafael Nadal habe mit seiner mehrmonatigen Verletzungspause im Jahr 2012 einen positiven Dopingbefund kaschiert.

Nadal ist ein Gentleman, zeigte immer seine Werte und jeder liebt ihn.
Autor: Zinédine ZidaneTrainer von Real Madrid

Der Spanier äusserte sich nun beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells dazu: «Das alles ermüdet mich, denn seit ich fünf Jahre alt bin, arbeite ich viel, immer mit Ehrlichkeit.» Ungewohnt resolut kündigte Nadal an: «Künftig werde ich gegen alle rechtlich vorgehen, die ähnliche Sachen verbreiten.»

«Königliche» Rückendeckung

Nadal kann in seiner Heimat auf prominente Unterstützung zählen. Nebst der obersten spanischen Sportbehörde CSD und dem Nationalen Olympischen Komitee hat sich sogar Real Madrid zu seinen Gunsten geäussert – per Communiqué auf der Klub-Seite. Cheftrainer Zinédine Zidane stellte klar: «Nadal ist ein Gentleman, zeigte immer seine Werte und jeder liebt ihn.»

24 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von J.Torturo, Zürich
    Die Anschuldigungen wegen den haaren usw. Also ich denke es gibt schon 25 jährige die weniger haare haben, deswegen nehmen sie aber nicht gleich Doping. und so wenig ist es ja nicht bei ihm. und ihr wisst schon, dass die menschen Live nicht so aussehen "meistens" wie vor der Kamera, oder? Und auch glaube ich das Doping im Tennis eher zum zuge kommt, wenn es länger zum Tennis spielen kommt. Regeneration, kraft. ansonsten ist ja viel Technik wichtig, nervenstärke, Beinarbeit.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Fischer, Zürich
    Teil 2: Sollte die Anschuldigung traurigerweise wahr sein, dass seine Verletzungspause in Tat und Wahrheit eine Dopingsperre war, wäre es äusserst riskant nun Anzeige zu erstatten. Ein Gerichtsverfahren könnte vieles ans Tageslicht bringen. In diesem Sinne hoffe ich, dass er sauber ist, ansonsten wäre die ganze Ära Nadal-Djokovic-Federer im Nachhinein ein Reinfall. Ohne Nadal und Djokovic wäre die Zeit Federers nur halb so spannend gewesen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Fischer, Zürich
    Teil 1: Ich hoffe ganz ganz fest, dass sich diese Doping-Vorwürfe als falsch erweisen. Aufgrund seiner eher muskulösen Statur und seines Kraft betonten Spiels, ihn des Dopings zu bezichtigen, ist eine dünne Argumentation. Es gibt viele Menschen, die von Natur aus ähnliche körperliche Voraussetzungen mitbringen. Man muss sich auch bewusst sein, wie häufig solche Spitzensportler Dopingkontrollen unterzogen werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen