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Tennis-Profi begrüsst Vorgehen ATP untersucht Gewalt-Vorwürfe gegen Zverev

Nach den schwerwiegenden Vorwürfen einer Ex-Freundin gegen Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat die ATP eine Untersuchung eingeleitet.

Alexander Zverev.
Legende: Wehrt sich gegen schwere Vorwürfe Alexander Zverev. imago images

Dies teilte die Profiorganisation am Montag mit. Sie verurteile «jegliche Form von Gewalt oder Missbrauch». Olga Scharypowa hatte gegen Alexander Zverev mehrfach Anschuldigungen über physische und psychische Gewalt während der 13-monatigen Beziehung erhoben, die der Weltranglistenvierte stets bestritt.

Zverev begrüsst den Schritt

Zverev reagierte noch am Montagnachmittag, auch er selbst habe diese Ermittlungen angeschoben. «Ich habe die ATP schon seit Monaten um eine unabhängige Untersuchung gebeten», teilte der 24-Jährige mit, er begrüsse diesen Schritt.

ATP-Geschäftsführer Massimo Calvelli bezeichnete die gegen Zverev erhobenen Vorwürfe als «schwerwiegend, wir haben die Verantwortung, uns damit auseinanderzusetzen». Die Untersuchung richtet sich dabei auf die Vorwürfe über Vorkommnisse am Rande des ATP-1000-Turniers in Shanghai 2019, die Scharypowa im August in einem Medienbericht erhoben hatte.

Video
Aus dem Archiv: Zverev gewinnt in Tokio Olympiagold im Einzel
Aus Tokyo 2020 Clips vom 01.08.2021.
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5 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Grossrieder  (View)
    Denke solche Untersuchungen, wenn es um eventuelle kriminelle Verstösse geht, sollten von den rechtmässigen Behörden (Polizei) untersucht werden und nicht Sportbehörden. Sportbehörden sollten sich nach dem offiziellen Befund richten.

    Übrigens interessant, dass man hier kommentieren kann, aber nicht im Artikel um Herrn Zuckerberg?
    1. Antwort von Jens Stadel  (jena)
      Verstehe ich auch nicht. Bei einem Artikel bei dem jegliche Fakten fehlen…
  • Kommentar von Fabian Gut  (MonsieurBon)
    Und warum genau untersucht das die ATP und nicht das zuständige Gericht?
    1. Antwort von Rolf Meier  (r0lf)
      Weil solche Dinge heutzutage über die öffentliche Meinung ablaufen. Das Twittergericht ist zuständig. Leider. Ein Sportler hat keine Zeit, auf ein Urteil eines echten Gerichts zu warten. Die Meinungen werden vorher schon gemacht und die Konsequenzen bzgl. Sponsoring vorher schon spürbar.
    2. Antwort von Koni Flütsch  (KOMANKO)
      @Meier
      Das haben Sie schön ausgedrückt. Nicht umsonst outet sich eine NO als “depressiv”. Spitzensportler wurden schon immer gelenkt und der Druck kann enorm sein. Da sie keine Zeit haben, die wichtigsten Dinge selbst zu erledigen, sind sie dieser “Maschinerie” hilflos ausgeliefert. Geld. Erfolg. Geschichte. Sport. Konsequenzen. Alles fliesst ineinander und wird zu einer Lawine, welche für viele junge Menschen so früh kommt, dass es temporär keinen Ausweg mehr gibt. Einmal drin = ausgeliefert.