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Tennis Wird Nadal nun Federer gefährlich?

Rafael Nadal will nach seinem US-Open-Triumph «noch ein paar Jahre weiterspielen» und nimmt den Major-Rekord von Roger Federer ins Visier.

Legende: Video Nadal gewinnt in New York seinen 16. Grand-Slam-Titel abspielen. Laufzeit 02:53 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.09.2017.

Als ob in der Tenniswelt die Zeit stehen bleiben würde: Roger Federer (36) und Rafael Nadal (31) teilen sich dieses Jahr die Grand-Slam-Titel unter sich auf – wie schon 2006, 2007 und 2010.

Dass die beiden Tennisgrössen noch einmal so auftrumpfen würden, hätten allerdings noch zu Jahresbeginn die wenigsten für möglich gehalten. Wie Federer hatte Nadal die letzte Saison vorzeitig abgebrochen – wegen chronischer Handgelenkprobleme. Die Pause bekam ihm gut: Nach dem zehnten Triumph in Paris gewann er nun zum dritten Mal die US Open.

«Es war ein unglaublich spezielles Jahr für mich», sagte der Spanier, der schon vor New York wieder die Nummer 1 geworden war. «Nach den letzten zwei Jahren mit so vielen Problemen durfte ich das alles nicht erwarten.» Und er fügte an: «Ich würde gerne noch ein paar Jahre weiterspielen.»

Kampf gegen den eigenen Körper

Das sind aus Schweizer Sicht nicht die besten Nachrichten, fehlen doch Nadal bei den Grand Slams nur noch drei Triumphe, um Federer einzuholen (16:19). Und der Mallorquiner ist fünf Jahre jünger, scheint vor allem in Paris unbezwingbar zu sein. Der Kampf der beiden Tennislegenden um die Major-Krone ist neu lanciert. Es ist aber auch zum Kampf gegen den eigenen Körper geworden.

Federer - Nadal in Zahlen


Roger Federer
Rafael Nadal
Grand-Slam-Titel1916
Grand-Slam-Finals2923
ATP-Titel total
9374
Gewonnene Spiele
1119862
Wochen als Nummer 1
302145
Preisgeld108 Millionen Dollar
90 Millionen Dollar

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.09.17, 22:05 Uhr

32 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Es wird immer wieder jemand geben der besser ist, aber im Moment der Zeit sind es Federer, Nadal, Dijokpvic usw. Jede Generation hat seine Helden und Stars. Freuen wir uns, dass immer wieder Schweizer Sportler super Resultate liefern und sich in den Geschichtsbücher einen Namen machen.
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  • Kommentar von martin schmid (martin schmid)
    tennisspieler aus genf@zu ihrer information: im 2008 wurden gras- und hartplätze und alle bälle langsamer gemacht um die dominanz von RF zu brechen. die atp wollte ausgeglichene spiele mit langen ballwechseln.seit 08 spielen sich sand, gras-u.hartplatz sehr ähnlich. d.h.es gibt fast keine schnellen plätze mehr und darum fast kein offensives serve- volley spiel mehr.die bedingungen wurden pro RN, NDgeschaffen und gegen RF. trotzdem war/ ist RF so erfolgreich.dar. entwickl. zu monotonem krafttenis
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    1. Antwort von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
      Da haben Sie absolut Recht. Die Entwicklung zum Kraft-Tennis à la Nadal hat aber gleichzeitig die Dopingproblematik im Tennis massiv verschärft. Gerade darüber wird aber tabuhaft nicht gesprochen. Es gab vereinzelt Blogs (tennishasasteroidproblem), die sich diesem Thema annehmen. Die grosse Mehrheit, insbesondere die werbebezahlten Grossmedien und ihre Botschafter (sog. Experten/ehemalige Spitzenspieler, die selber im System drin sind) schweigt zum Thema. Nestbeschmutzer werden totgeschwiegen.
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    2. Antwort von tennis spieler (tennisplayer19345)
      lustig..rf hat seit 2008 (2008 dazugezählt) 7gs gewonnen und nadal 12. sehen sie es?( das war übrigens das jahr als rafa 22 wurde, mit 22 hatte federer noch gar nichts gewonnen nur so als kleiner vergleich)
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    3. Antwort von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
      Mit Verlaub, Herr TSGenf, Statistik ist Statistik: Wir wiederholen: rn (1.T. 19Y, 10.T. 25Y; 16.T 31,25Y): Er brauchte 6Y für 1-10. und 6,25Y für 11-16). rf (1.T: 20,9Y, 10.T: 25,5Y; 16.T 28,5 Y). Er brauchte 4,6J für 1-10 und 3Y für 11-16). Er war bei Titel 16 2,75 Jahre jünger als rn!!! Die Altersrechnung spricht gegen rn. Aber wie gesagt, den mallorquinischen Jungbrunnen scheint es zu geben, WADA wider Willen! Nadals Knie sind sooft illegal getunt worden, dass einem die Haare zu Berge stehen!
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  • Kommentar von tennis spieler (tennisplayer19345)
    ich persönlich denke, dass es extrem schwierig sein wird am schluss der karriere beider spieler zu beurteilen wer nun erfolgreicher war. die frage wer besser war, ganz ehrlich nadal liegt vorne und zwar relativ deutlich. er hatte viel schwierigere gegner in seiner karriere( siehe rn siege vs rf siege an gs) zudem war er über 2 jahre gar nicht erst am geschehen beteiligt aufgrund von verletzungen. und doch ist er jedes mal stärker zurückgekehrt und beinahe gleich erfolgreich wie rf.
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    1. Antwort von Sport Club (Sport Club)
      Ach was erzählen Sie für Mist? RF hat im Gegensatz zu RN kein GS Titel "geschenkt" bekommen. Er musste in jedem Turnier gegen einen Gegner spielen, der mindestens in den Top 10 klassiert war! Ausserdem hat RF so viele Rekorde die RN niemals brechen wird. Und seien wir mal ehrlich ohne Roland Garros würde garnicht diskutiert werden, ob Nadal besser ist als Federer. Nadal hat ohne French Open 6 GS Titel geholt. Für mich ist es unbestritten wer der Bessere ist!
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    2. Antwort von tennis spieler (tennisplayer19345)
      geschenkt hahaha. schauen sie mal die finalpaarungen an wie ich bereits erwähnt habe. nadal ist nun mal wenn er fit ist unschlagbar auf sand. ist es nicht noch erstaunlicher, dass er soo erfolgreich war obwohl nur 1! turnier auf seiner unterlage gespielt wird. federer hat glück, dass der gs plan mit 3 schnellen belägen gegenüber einem 1 langsamen ihm sehr entgegenkommt. stellen sie sich vor es gäbe 2 gs auf schnellen und 2 auf langsamen. rafa wäre wohl in der nähe von 30gs und das mit verletzung
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    3. Antwort von Beat Schuetz (schuetz.beat@gmail.com)
      Jetzt müssen schon Beläge angepasst werden um zu ermitteln, wer der bessere Spieler ist. Wenn die Mountainbike WM auf der Strasse stattfinden wüde, wäre warscheinlich auch Froome vorne ;)
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    4. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Nur die Finalpaarungen miteinander zu vergleichen wird der Sache nicht gerecht. Zum Beispiel hat Federer immerhin bei 4 seiner gewonnenen Grand-Slam-Turniere Đoković geschlagen (zwar nur einmal im Final, aber auch zweimal im Halbfinal). Und wenn Sie partout bei den Finalpaarungen bleiben wollen: Ich würde mal behaupten, Spieler wie Hewitt, Roddick oder Safin waren in Federers frühen Jahren schwieriger zu schlagen als beispielsweise Söderling, Berdych oder Ferrer in Nadals besten Jahren.
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    5. Antwort von Adrian Schafer (Adrian Schafer)
      Gemäss "speed index comparison" in Sachen Spielunterlagen und - bedingungen lag der Wert an diesen US Open bei 32.5 Punkten, in Wimbledon bei 37 und an den Australian Open bei 42 Punkten. Tatsächlich gewann also Federer die beiden relativ (!) schnellen Grand Slams und Nadal die etwas langsameren Turniere in Roland Garros und New York. Was die 11 Masters 100 Turniere betrifft, gelten 5 als "slow", eines als "medium slow", 3 als "medium" und gerade einmal zwei als "medium fast" - "fast"? Keins!
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