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Bertens kann Partie gegen Bencic nicht beenden
Aus Sport-Clip vom 31.10.2019.
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Die Aufgaben häufen sich WTA Finals als Kräftemessen der anderen Art

Bei den WTA Finals in Shenzhen mussten sich schon 3 Spielerinnen zurückziehen. Wer hat noch genügend Energie für den Schlussspurt?

«Vor 5 Wochen dachte ich, dass ich fast tot bin. Jetzt ist es wohl beinahe so weit», sagte Kiki Bertens nach ihrer Aufgabe im 2. Satz gegen Belinda Bencic. Die Niederländerin war erst tags zuvor kurzfristig für Naomi Osaka eingesprungen. Die Japanerin hatte sich nach dem 1. Gruppenspiel wegen einer Schulterverletzung zurückgezogen.

In der anderen Gruppe erklärte US-Open-Siegerin Bianca Andreescu Forfait, sie hatte im 2. Einsatz eine Knieverletzung erlitten und tritt nicht zum letzten Spiel an. Dafür sprang Sofia Kenin, die Zwölfte im Jahresranking, ein.

Bertens «körperlich ausgelaugt»

Während Osaka und Andreescu mit Verletzungspech kämpften, war Bertens gesundheitlich angeschlagen. Sie hatte noch auf dem Platz ihren Blutdruck messen lassen. Nach der Aufgabe gegen Bencic befand sie: «Ich war körperlich ausgelaugt nach dem Sieg gegen Ashleigh Barty. Ich versuchte mich so gut wie möglich zu erholen, wachte dann aber mit Bauchschmerzen auf.»

Es ist das Ende der Saison, alle sind erschöpft.
Autor: Belinda Bencic

Die Niederländerin spielte ihren 81. Match auf der WTA-Tour – so viele wie keine andere Akteurin in diesem Jahr. Nun zollte sie den Strapazen der Saison Tribut. Doch Bertens ist nicht die Einzige, die in Shenzhen angeschlagen am Start ist. Bencic sagte nach dem Walk-over ihrer Gegnerin: «Vielleicht ging ihr der Saft aus. Es ist das Ende der Saison, alle sind erschöpft.»

Kiki Bertens.
Legende: Musste gegen Bencic angeschlagen aufgeben Kiki Bertens. imago images

Finanziell durchaus lohnenswert

Nach der dritten Aufgabe in Shenzhen und dem Einsatz von zwei Ersatzspielerinnen verliert die Endphase des Round-Robin-Formats für die Zuschauer, die ohnehin in geringer Zahl in die Halle strömen, an Attraktivität. Das trifft jedoch nicht auf die Spielerinnen zu. Der Anlass ist selbstredend prestigeträchtig, schliesslich sind die besten des Jahres vereint.

Zudem lohnt es sich finanziell. Kenin, die als Ersatzfrau einen Zustupf von 125'000 Dollar garantiert hatte, wird nun als Teilnehmerin 165'000 Dollar kassieren.

Wer hat noch genügend Energie?

Damit kommt es am Saisonendturnier, das erstmals im chinesischen Shenzhen ausgetragen wird, nicht nur darauf an, wer sich am besten auf die Gegnerinnen einstellt, sondern auch, wer am besten mit seinen Kräften gehaushaltet hat.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.10.2019, 13:25 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Das sind jeden 4ten Tag ein Spiel von ca 2 Std....entweder falsch trainiert oder nicht für Sport geeignet oder komplett falsche Planung oder spielen um möglichst viel Geld zu bekommen.
    Die Spielerinnen laufen in einem Spiel etwa 2 Km. Ich verstehe das jeweils nicht. Ja wenn sie müde war und das wusste hätte sie sich schon vorher zurückziehen könne, die Zuschaer verarscht.
    Wenn ich sehe was die am WTA Final kassieren verstehe ich dass man antritt, MONEY MONEY MONEY
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    1. Antwort von Dominique Dörflinger  (einmalig)
      Schon mal selber Tennis gespielt? Nicht stehend eine Stunde den Ball hin und her schieben, sondern stop and go von links nach rechts? Ans Netz und zurück?
      Sie dürften überrascht sein, wie physisch der Sport ist..
      2km stop and go ist ein vielfaches anstrengender als gerade aus.
      Kommt dazu, dass man tausende kleine Schritte macht, um sich perfekt auf den Ball abzustimmen..
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    2. Antwort von Peter Wiesner  (Peter P. Wiesner)
      Domenique D.
      Als Senior spiele ich selbst. Ihrem Post kann ich zustimmen und darf ergänzen? Diese Spielerinnen (und Spieler) die eine sehr gute Physis mitbringen, müssen auch permanent -auf die Sekunde genau- das ganze Spiel präsent sein. Das nenne ich auf Topniveau zu spielen. Welcher Schreibtischakrobat kann dies durchhalten?-und dies bei Matches bis zu 3, 4 oder 5 Stunden? Das sind geniale SpielerInnen die ihr Geld hart, sehr hart verdienen auf Kosten der Gesundheit.
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  • Kommentar von Bruno Maler  (brunomaler)
    Bertens spielte jetzt das 8 Turnier in 8 Wochen. Von Asien nach Europa und wieder zurück.
    Da überrascht es nicht, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitspielt.
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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    "Mit den Kräften haushalten" Wird nun der altmodische Haushaltunterricht an der Schule wieder modern? Vielleicht halt nicht hinter dem Herd oder am Staubsauger, dafür im Turnunterricht ;-)
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    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Müller, was wollen sie uns mitteilen???
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