Golubics Tokio-Abenteuer zu Ende

Die Viertelfinals haben für Viktorija Golubic beim WTA-Turnier in Tokio Endstation bedeutet. Gegen die 20 Plätze besser klassierte Amerikanerin Christina McHale unterlag sie 3:6, 7:5, 3:6.

Viktorija Golubic. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Muss nach hartem Kampf die Koffer packen Viktorija Golubic. Keystone

Es war ein wahrer Abnützungskampf, den sich Golubic (WTA 73) und McHale in der japanischen Metropole lieferten. Nach über zweieinhalb Stunden musste die Zürcherin schliesslich als Verliererin vom Platz – auch weil sie über die gesamte Partie gesehen zu viele Chancen ausgelassen hatte.

Für kämpferische Leistung nicht belohnt

Im Entscheidungssatz geriet Golubic mit 0:2 in Rücklage, vermochte diesen Breakrückstand aber umgehend wettzumachen. Beim Stand von 3:4 schaffte es die 23-Jährige, von 0:40 noch einmal zurückzukommen, McHale gelang kurz darauf aber dennoch der vorentscheidende Servicedurchbruch.

Golubics grosses Manko war die mangelnde Effizienz. Von 18 Breakchancen konnte sie nur gerade deren 3 verwerten.

Wichtiger Abstecher nach Japan

Trotz dem Out im Viertelfinal hat sich für Golubic die Reise nach Japan gelohnt. In der 1. Runde hatte sie sich gegen die belgische Titelverteidigerin und Nummer 2 des Turniers Yanina Wickmayer durchgesetzt und damit eine Negativserie von zuletzt drei Erstrunden-Niederlagen beendet.

Sendebdezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 15.09.2016