Helfen in Gstaad jetzt nur noch Raketen?

Das neugeschaffene Frauen-Turnier in Gstaad steckt am Donnerstag immer noch in der ersten Runde. SRF-Kommentator Manuel Köng konfrontiert Ex-Gstaad-Sieger Heinz Günthardt mit 5 (zum Teil) abenteuerlichen Notfallszenarien.

    • 1.
      Verlegung in die Halle
      Die Spiele werden drinnen ausgetragen, in der Halle des Sportzentrums in Gstaad. Der Vorteil: Es ist trocken. Die Probleme: Dort gibt es keine Sand-, sondern nur Hartplätze. Und auch keine Tribünen und TV-Kameras.
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      Günthardt: «Hauptsache spielen, egal auf welcher Unterlage»

      0:36 min, vom 14.7.2016
    • 2.
      Einführung von «Night Sessions»
      Platz Nr.1 direkt neben dem Centre Court hat eine Flutlichtanlage. Theoretisch könnte man die Nacht durchspielen. Vorteil: Man könnte die nächtlichen Trockenphasen nutzen. Nachteile: Nicht gerade athleten- und zuschauerfreundlich.
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      Günthardt: «Gibt es eine Kältegrenze?»

      0:36 min, vom 14.7.2016
    • 3.
      Einsatz von Silber-Iodid-Raketen
      Wie wäre es damit, Silber-Iodid-Raketen in den Himmel zu schiessen und das Unterland den ganzen Regen abbekommen zu lassen? Wurde vor der Olympia-Eröffnungsfeier in Peking 2008 erfolgreich angewandt. Vorteil: Der Regenfall lässt sich auslösen, bevor er Gstaad erreicht. Nachteil: Knowhow- und Material-Transfer scheint kurzfristig etwas schwierig. Umweltpolitisch umstritten.
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      Günthardt: «Das hätten wir früher machen müssen»

      0:40 min, vom 14.7.2016
    • 4.
      Verlängerung des Turniers
      Das Wetter soll besser werden. Wieso nicht einfach verlängern? Vorteil: Weniger Stress für alle. Nachteil: Am Montag läuft schon das ATP-Turnier der Männer.
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      Günthardt: «Warum nicht am Montag spielen?»

      0:26 min, vom 14.7.2016
    • 5.
      Immer schön cool bleiben
      Die Ruhe bewahren und auf baldige Besserung hoffen. Reglementarisch dürfen die Spielerinnen pro Tag zwei Einzelspiele (und eine Doppelpartie) bestreiten. Also wäre sogar ein Erstrundenspiel am Freitag noch kein unüberwindbares Problem: Zwei Spiele am Freitag, zwei am Samstag, Final am Sonntag. Vorteil: Das Turnier wäre wie geplant und rechtzeitig zu Ende. Nachteile: Für die Athletinnen anspruchsvoll. Viele Spiele parallel.
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      Günthardt: «Das Optimale für den Tennisfan»

      0:45 min, vom 14.7.2016