Hingis/Mirza: Die Souveränität ist weg

Bei den Erfolgsgarantinnen im Doppel scheint der Wind gedreht zu haben: Denn Martina Hingis und Sania Mirza sind auch in Indian Wells unerwartet früh gescheitert.

Sania Mirza und Martina Hingis versuchen am Netz einen Ball zu retournieren. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Alles Strecken nützt nichts Sania Mirza (links) und Martina Hingis sind vom Erfolgspfad abgekommen. Keystone

41 Partien lang war auf der WTA-Tour kein Kraut gegen das Duo Martina Hingis/Sania Mirza gewachsen. Vor knapp 3 Wochen riss in Doha schliesslich die beeindruckende Serie – die schweizerisch-indische Paarung musste im Viertelfinal die Segel streichen.

In Indian Wells kam nun das Aus sogar noch eine Runde früher. Hingis/Mirza mussten sich nach heftiger Gegenwehr Vania King (USA)/Alla Kudrjawzewa (Russ) mit 6:7 (7:9) und 4:6 beugen. Zwar verkürzten die Weltranglisten-Leaderinnen im 2. Umgang noch von 2:5 auf 4:5, trotzdem liessen die Aussenseiterinnen nichts mehr anbrennen. Die zuvor letzte 2-Satz-Niederlage hatten Hingis/Mirza im August 2015 in Toronto kassiert.

Ausgerechnet dort, wo alles begann

Damit ist klar, dass Hingis/Mirza ihren Titel in der kalifornischen Wüste nicht werden verteidigen können. Dabei war Indian Wells vor exakt einem Jahr der Ausgangspunkt ihres Hochs. Seit dort spannten die zwei zusammen und marschierten gleich bei ihrem ersten gemeinsamen Turnier zum durchschlagenden Erfolg, der ihnen seither auch 3 Grand-Slam-Trophäen eintrug.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zum Tennis

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