Vom Tennisplatz direkt an die eigene Hochzeit

Die australische Tennisspielerin Arina Rodionowa stand vor einem ungewöhnlichen Problem. Dank dem Entgegenkommen ihrer Gegnerin konnte der Terminkonflikt gelöst werden.

Tennisspielerin. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen Arina Rodionowa wird vor ihrer Hochzeit noch auf dem Tennisplatz stehen. Imago

Arina Rodionowa hätte am kommenden Samstag-Nachmittag zu einer Partie um eine Wildcard für die Australian Open antreten müssen. Das Problem: Zur selben Zeit war ihr Gang vor den Altar geplant, um die Hochzeit mit Australian-Rules-Footballer Ty Vickery zu feiern.

«  Wenn ich verliere, ist es auch gut. Ich habe ja noch die Hochzeit. »

Dank dem Entgegenkommen von Rodionowas Gegnerin und der Turnier-Organisatoren wurde das Spiel nun auf den Morgen angesetzt. Die Hochzeit kann also wie geplant am Nachmittag stattfinden.

«Wenn ich gewinne, ist es super. Wenn ich verliere, dann ist es auch gut. Weil ich am Nachmittag ja noch heiraten werde», sagte die Weltnummer 309 mit einem Schmunzeln. Bei einem Sieg müsste sie auch am Tag nach der Hochzeit wieder auf dem Platz stehen. «Dann werde ich auf keinen Fall mehr als 3 Drinks nehmen», meinte sie.

Für Rodionowa wird es ohnehin eine ereignisreiche Woche: Am vergangenen Dienstag feierte sie ihren 26. Geburtstag.