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Entscheidungen am Donnerstag 18-Jähriger holt Kletter-Gold – Japans Boarder gestoppt

Alberto Gines Lopez
Legende: Premierengold an Spanien Alberto Gines Lopez imago images
  • Der erste Olympiasieger im Sportklettern heisst Alberto Gines Lopez und stammt aus Spanien.
  • Der australische Skateboarder Keegan Palmer krönt sich in Tokio zum 1. Olympiasieger in der Disziplin Park.
  • Im Wasserspringen vom 10-m-Turm zeigt eine 14-jährige Chinesin die perfekten Sprünge.
  • Florian Wellbrock aus Deutschland schwimmt im olympischen Freiwasser-Rennen über 10 km souverän zu Gold.

Klettern: Gines Lopez sensationell zu Gold

Der erste Olympiasieger im Sportklettern heisst Alberto Gines Lopez. Durch die Plätze 1 im Speed, 7 im Bouldern und 4 im Lead setzte sich der 18-jährige Spanier mit 28 Rangpunkten vor Nathaniel Coleman (USA/30) und Mitfavorit Jakob Schubert (AUT/35) durch. Topfavorit Tomoa Narasaki (JPN/36) verpasste die Medaillen.

Video
Lopez' Auftritt im Speed
Aus Tokyo 2020 Clips vom 05.08.2021.
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Skateboard: Gold für Australien, nicht Japan

Dank einer eindrücklichen Flugshow im Final heisst der allererste Olympiasieger in der Disziplin Park Keegan Palmer. Der Australier lieferte im Ariake Urban Sports Park einen Traumlauf ab und wurde dafür von den Kampfrichtern mit 95,83 von 100 möglichen Punkten belohnt. An diese Marke kam die Konkurrenz nicht heran. Deutlich hinter dem 18-jährigen Palmer landete der Brasilianer Pedro Barros (86,14) auf Rang 2, Bronze sicherte sich Cory Juneau (84,13) aus den USA. Gastgeber Japan ging nach 3 Olympiasiegen in den bisherigen 3 Skateboard-Entscheidungen erstmals leer aus.

Wasserspringen: Quan nahe an der Perfektion

Quan Hongchan, die jüngste Chinesin an den Sommerspielen in Tokio, ist die neue Olympiasiegerin im Wasserspringen vom 10-m-Turm. Die 14-Jährige siegte mit 466,20 Punkten deutlich vor ihrer zwei Jahre älteren Teamkollegin Chen Yuxi. Bronze ging an die chinesisch-stämmige Australierin Melissa Wu. Quan erhielt bei ihrer beeindruckenden Show mehrfach die Höchstnote 10,0 von der Jury und kürte sich in ihrem allerersten internationalen Wettkampf zur zweitjüngsten Olympiasiegerin in dieser Disziplin.

Kanu: Carrington schreibt Geschichte

Kanutin Lisa Carrington aus Neuseeland hat das 500-m-Kajak-Rennen gewonnen und damit die bereits 3. Goldmedaille an den Spielen von Tokio eingeheimst. Die 32-Jährige distanzierte ihre schärfste Konkurrentin Tamara Csipes (HUN) um über sechs Zehntel. Carrington ist mit inzwischen sechs Medaillen (darunter 5 goldene) Neuseelands erfolgreichste Olympionikin aller Zeiten.

Video
Carrington paddelt zu Gold
Aus Tokyo 2020 Clips vom 05.08.2021.
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Open Water: Wellbrock eine Klasse für sich

Im Pool hatte sich Florian Wellbrock über 1500 m bereits die Bronzemedaille geholt. Nun setzte der Deutsche im Marathon über 10 km im Freiwasser noch einen drauf und krönte sich überlegen zum Olympiasieger. Wellbrock führte das Rennen von Beginn weg an und liess seiner Konkurrenz keine Chance. Nach 1:48:33,7 durfte sich der 23-Jährige über den Olympiasieg freuen. Die ersten beiden Verfolger erreichten das Ziel mit einer knappen halben Minute Rückstand. Der Ungar Kristof Rasovszky behielt dabei im Duell um Silber mit Gregorio Paltrinieri aus Italien die Oberhand.

SRF zwei, sportlive, 05.08.2021, 01:55 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    @ engeler: wenn Sie die Problematik von auf Perfektion getrimmten Kindern nicht sehen können/wollen, empfehle ich diverse Artikel der Journalistin Yuanchen Zhang, die aus erster Hand über die Trainingsmethoden schreibt, die schon bei Vierjährigen in China Anwendung finden.
    Wenn Greta Thunberg über „gestohlene Kindheit“ lamentiert, was sollen dann diese vom Staat ( nicht nur in China!!) instrumentalisierten Kinder später sagen??
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Skateboard ist eine Bereicherung. Schön haben nun auch die Sommerspiele eine Freestylesportart. Auch das Sportklettern finde ich eine tolle Ergänzung. Nach wie vor fragwürdig ist das Männer Fussballturnier. An den OS sollten die Besten dabei sein können oder man streicht den Wettbewerb. Ob es so viele Kanu und Kajak Bewerbe braucht? Das sind absolute Randsportarten in denen zu viele Medaillen vergeben werden.
    1. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Ja das Männer-Fussballturnier ist fragwürdig, da nicht die besten dabei sein können. Der Fussballkalender ist schon pumpenvoll mit EM,WM,Afrika-Cup, Asien, Copa America, usw.
    2. Antwort von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
      Für mich hat Fussball so oder so nichts in einem olympischen Wettbewerb verloren, denn hier geht es in erster Linie um den olympischen Gedanken d.h. überhaupt dabei sein zu können und um Ruhm und Ehre, und nicht um den schnöden Mammon! Als ob die 4-wöchige EM mit einem gesamten Preisgeld von über 330 Mio. noch nicht gereicht hätte! Sie müssen ja bereits vor der offiziellen Eröffnungsfeier beginnen, um all ihre Spiele durchzubringen, was andere Sportler in weniger als 2 Wochen hinkriegen!
  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    14-jährige an Olympia?

    Finde ich falsch.

    Schutzalter 18 wäre das Mindeste.
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Das IOK braucht Sportarten die Junge ansprechen, deshalb sind Wellenreiten, Skateboard, etc im Programm. Bringt neue Sponsoren die ein junges Publikum suchen.
      Olympiade war mal wirklich etwas tolles, mittlerweile ist es nur noch ein geballter Haufen Sport, überfüllt, immer mehr Sportarten. Wir werden schon das ganze Jahr damit überschwemmt so dass es viele Leute gar nicht mehr interessiert.
    2. Antwort von Fabian Engeler  (Fabian Engeler)
      Da springt eine chinesische Athletin drei praktisch perfekte Sprünge und Sie finden falsch, dass sie dabei ist? Bei Olympia geht es um sportliche Leistungen, und Quan Hongchan hat diese deutlich geliefert.
      Es ist mMn einfach wichtig, dass gerade jüngere Athletinnen und Athleten gut betreut und unterstützt werden. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob sie nun 14 oder 18 sind.
    3. Antwort von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
      @Engeler: Und wenn sie nun 9-jährig wäre? Oder 5?

      Kinderarbeit ist zu Recht verboten.

      Um mit 14 auf dieses Niveau zu kommen, bleibt nur Kinderarbeit. Ausgenützt auf Befehl der Eltern und Sportfunktionäre.

      Für ein Kleinkind welches für den Kommerz "gewinnt", müssen hunderttausende daran glauben, und ihre Kindheit verlieren.
    4. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Es gibt sie also schon die IV. Olympische Jugend-Sommerspiele, zu lesen auf Wikipedia.
      Nun finde ich auch dass es eine Altersgrenze geben sollte.
    5. Antwort von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
      Ich habe überhaupt kein Verständnis für solche sinnlosen Auswüchse im Spitzensport! Das IOC müsste hier gewisse Leitplanken setzen d.h. eine klare Altersbegrenzung, schon aus sportpsychologischen Gründen! Wo soll das bitte noch hinführen? Wir brauchen keine sog. "Hunger-Games", ansonsten sehe echt schwarz für die Zukunft diese Athleten und Athletinnen! Im Übrigen glaube ich kaum, dass diese chinesische Turmspringerin bereits 14 Jahre alt ist, hier wurde wie schon oft einmal mehr geschummelt!!!