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News zu Olympia in Tokio Auch Berrettini sagt für Olympia-Turnier ab

Matteo Berrettini
Legende: Verpasst die olympischen Spiele in Tokio Matteo Berrettini. Keystone

Berrettini verpasst die olympischen Spiele

Wimbledon-Finalist Matteo Berrettini wird nicht am olympischen Tennis-Turnier in Tokio teilnehmen. Wie Italiens Olympia-Komitee am Sonntag mitteilte, musste der 25-Jährige wegen einer Muskelverletzung absagen. Der Weltranglisten-8. reiht sich damit in eine lange Liste von prominenten Spielerinnen und Spielern ein, die in Japan nicht am Start sein werden. Unter anderem fehlen Roger Federer, Rafael Nadal, Angelique Kerber und Serena Williams. Berrettini soll sich die Verletzung in Wimbledon zugezogen haben, wo er als erster Italiener in den Einzel-Final eingezogen war. Dort unterlag er Novak Djokovic.

4 Corona-Fälle bei Südafrika

Im Olympischen Dorf in Tokio sind die beiden südafrikanischen Fussballer Thabiso Monyane und Kamohelo Mahlatsi sowie ein Staffmitglied des Teams positiv auf das Coronavirus getestet worden. Einen positiven Corona-Test lieferte auch Neil Powell ab, der Coach des südafrikanischen 7er-Rugby-Teams, allerdings bereits bei der Ankunft in Tokio. Alle vier begaben sich in Quarantäne. IOC-Olympiadirektor Christophe Dubi bestätigte zudem, dass das südkoreanische IOC-Mitglied Seung-Min Ryu, Tischtennis-Olympiasieger von 2004, bei seiner Ankunft in Tokio positiv getestet worden sei. Insgesamt gibt es bereits über 50 Coronafälle in Zusammenhang mit Olympia.

Prothesenspringer Rehm will Tokio-Start gerichtlich erstreiten

Der dreifache Paralympics-Sieger Markus Rehm geht vor dem Internationalen Sportgerichtshof (TAS) gegen seinen Ausschluss von den Olympischen Spielen vor. Der deutsche Weitspringer, dem nach einem Unfall der rechte Unterschenkel fehlt, hat mit 8,62 Metern die Olympia-Limite erfüllt. Umstritten ist jedoch, ob er durch seine biegsame Prothese einen Vorteil besitzt. «Irgendwann muss man einfach den nächsten Schritt gehen, und das mache ich jetzt», begründete der 32-Jährige seinen Schritt.

Markus Rehm
Legende: Gleichberechtigung oder unfairer Vorteil? Der Deutsche Markus Rehm will bei den Olympischen Spielen an den Start gehen. imago images

Ugandischer Gewichtheber will in Japan bleiben

Der vermisste ugandische Gewichtheber Julius Ssekitoleko hat sich offenbar abgesetzt, um in Japan einen Job zu suchen. Eine entsprechende Nachricht habe der 20-Jährige im Teamquartier hinterlassen, teilte ein Sprecher der Stadt Izumisano mit. Weil er sich nicht für die Spiele qualifiziert hatte, sollte Ssekitoleko am Dienstag ausreisen. Er soll sich stattdessen ein Zugticket nach Nagoya gekauft haben.

Flüchtlingsteam kann anreisen

Das Olympische Flüchtlingsteam wird trotz eines Corona-Falls im Trainingslager die Reise zu den Olympischen Spielen nach Tokio antreten. Die 26 Athleten sowie 16 Trainer und 10 Betreuer, die das Vorbereitungscamp in Doha absolviert haben, sollen gestaffelt bis Mittwoch nach Tokio fliegen, teilte das IOC mit. Die ersten Mitglieder der Reisegruppe wurden am Sonntag auf dem Flughafen Narita erwartet. Zum Team gehören mit Radfahrer Ahmad Wais und Schützin Luna Solomono auch zwei Flüchtlinge aus der Schweiz.

IOC-Ehrenmitglied Youssoupha Ndiaye gestorben

Das Internationale Olympische Komitee trauert um sein Ehrenmitglied Youssoupha Ndiaye. Wie das IOC mitteilte, starb der Senegalese im Alter von 83 Jahren. Ndiaye war von 2002 bis 2008 Mitglied des IOC und von 2007 bis 2017 Vorsitzender der Ethikkommission. Ausserdem war er von 2002 bis 2015 Mitglied der Juristischen Kommission. «Youssoupha Ndiaye war massgeblich an der Umsetzung der komplexen Reformen der IOC-Ethikkommission beteiligt», sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Als Zeichen des Respekts wird die olympische Flagge im Hauptquartier in Lausanne auf Halbmast gehisst.

SRF 3, Morgenbulletin, 18.7.21, 9 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Schelker  (4435Lord)
    Wie wird die Gesundheit aufs Spiel. Ist die Menschheit noch normal ???
    Sind die Spiele ein solches Risiko wert ????
    Oder spielt das Geld die Hauptrolle ??
    1. Antwort von Peter Müller  (pedromulinho)
      Wenn Sie die EM verfolgt haben dann kennen Sie die Antwort
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Ein Olympiasieg im Tennis ist nichts wert. Das Selbe im Fussball. Es ist wieder die Hohezeit von weniger beachteten Sportarten. Schnellfeuerpistole, Judo, Bogenschiessen usw. Ist doch gut so, dass auch Sportler/innen die sonst nie in den Schlagzeilen auftauchen für einmal im Rampenlicht stehen.
    3. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      @Martin Gebauer, ein Oympiasieg ist immer etwas Wert, sei es für einen Sportler'in, Nation, ja sogar für ganze Familien. Der Lohn für die vielen Stunden Training und Entbehrungen.
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Offensichtlich können nicht nur südarfikanische Intersexuelle uneinsichtig sein und um des eigenen Erfolgs willen, andere Athleten zu übervorteilen versuchen. Anscheinend können das auch deutsche Behindertensportler.
    Mein Bedauern über seine Behinderung, mein Respekt vor seiner Leistung, aber diese ewigen Versuche Äpfel und Birnen zu vermischen, untergraben den Sport und müssen aufhören. Ich hoffe der CAS sieht das auch so und schiebt diesen Ansinnen endgültig einen Riegel.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Wagner, weder Caster Semenya noch Markus Rehm haben sich ihr Schicksal, so zu sein, wie sie jetzt sind, selber ausgesucht. Sie verdienen als Menschen den gleichen Respekt wie andere Menschen, z.B. jene in Ihrem engen Umfeld. Auch haben Beide keine "ewigen Versuche" unternommen, geschweige denn irgendwie den Sport "untergraben". Sie haben lediglich legitimerweise den Rechtsweg beschritten. Dafür sind ja die Gerichte da, im Sport halt das TAS. Ja, warten wir nun den Entscheid des TAS ab.