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News zu Olympia in Tokio Australiens Leichtathleten nicht mehr in Quarantäne

Das australische Leichtathletik-Team.
Legende: Kann wieder aufatmen Das australische Leichtathletik-Team. imago images

Leichtathletik: Australisches Leichtathletik-Team nicht mehr in Quarantäne

Kurzzeitiger Schock für das australische Leichtathletik-Team: Nachdem ein Trio aus der Equipe Kontakt mit dem positiv getesteten US-Amerikaner Sam Kendricks (siehe unten) gehabt hatte, durften alle 54 Mitglieder der australischen Delegation ihr Zimmer im olympischen Dorf nicht mehr verlassen. Weil die drei nicht namentlich genannten Athleten inzwischen einen negativen Corona-Test ablegten, wurden die Quarantäne-Massnahmen für das restliche Team wieder aufgehoben. Das besagte Trio verbleibt vorerst in Isolation, darf gemäss dem australischen olympischen Komitee aber an den Wettkämpfen teilnehmen.

Golf: Straka in Führung

Blitze und Gewitter haben am Donnerstag auf der 1. Runde des olympischen Golfturniers der Männer für eine Unterbrechung gesorgt. Überraschender Spitzenreiter nach den ersten 18 Löchern ist der Österreicher Sepp Straka, der eine bogeyfreie 63 spielte und damit einen Schlag vor dem Thailänder Jazz Janewattananond (64) lag. Als gemeinsame Dritte folgten der Belgier Thomas Pieters und Carlos Ortiz (Mexiko/beide 65 Schläge).

Stabhochsprung: Kendricks positiv auf Covid getestet

Sam Kendricks kann nach einem positiven Corona-Test nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen. Wie das amerikanische olympische Komitee bekannt gab, ist Kendricks nach dem positiven Resultat umgehend isoliert worden. Der amtierende Stabhochsprung-Weltmeister war in Tokio zwar nicht als Topfavorit, aber immerhin als der gewichtigste Herausforderer des Schweden Armand Duplantis gehandelt worden. Der 28-jährige Kendricks hatte Weltrekordhalter Duplantis anlässlich des Diamond-League-Meetings in Gateshead die einzige Niederlage dieser Saison zugefügt.

Sam Kendricks.
Legende: Die Olympischen Spiele finden ohne ihn statt Sam Kendricks. imago images

Rad: Moster muss Tokio verlassen

Der deutsche Radsport-Funktionär Patrick Moster wird nach seiner rassistischen Entgleisung nun doch vorzeitig nach Hause geschickt. Mit einem Tag Verspätung entschied der Deutsche Olympische Sportbund, dass der Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer von den Olympischen Spielen abreisen müsse. Moster hatte während des Zeitfahrens der Männer am Mittwoch den deutschen Fahrer Nikias Arndt mit den Worten «hol die Kameltreiber, hol die Kameltreiber, komm» angefeuert. Vor Arndt waren der Eritreer Amanuel Ghebreigzabhier und der Algerier Azzedine Lagab im Kampf gegen die Uhr auf die Strecke gegangen.

Video
Archiv: «Hol die Kameltreiber» – Eklat um deutschen Trainer
Aus Tokyo 2020 Clips vom 28.07.2021.
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SRF zwei sportlive, 29.07.2021, 02:00 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Der Fall des Deutschen Patrick Moster zeigt, wie tief Rassismus eben auch bei uns im Alltag verankert ist. "Hol die Kameltreiber" war ganz sicher keine bewusst gewählte Äusserung - das sprudelte einfach aus ihm raus und ist deshalb total authentisch.
    Seine anschliessende Entschuldigung ist daher total unglaubwürdig - er wollte einfach seine Haut retten.
    Bedenklich finde ich die erste Reaktion des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund): Man wollte einfach darüber hinwegsehen!