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SRF bewegt 10 Tipps gegen den inneren Schweinehund

Statt auf die Joggingrunde zieht er uns aufs bequeme Sofa oder zum Bier im Kühlschrank. Mit diesen 10 Tipps bezwingt ihr euren inneren Schweinehund. Verabredet euch zum Beispiel fürs Training mit Kollegen, wie es Moderator Sven Epiney gerne tut. Das verpflichtet und motiviert.

Legende: Audio So motiviert sich Sven Epiney abspielen. Laufzeit 0:45 Minuten.
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Sportpsychologin Romana Feldmann nennt es die «SOS-Fragen»: Soll ich oder soll ich nicht? Für unsereins ist es ganz einfach der innere Schweinehund.

«Der innere Schweinehund ist ursprünglich positiv», sagt Feldmann. «Er spart Energie für das, was wichtig ist.» Früher hätte man nur mit genügend Energie erfolgreich gejagt. Heute sei der innere Schweinehund nicht mehr überlebenswichtig – und sein Hang zur Bequemlichkeit oftmals ein Hindernis.

10 Tipps gegen den inneren Schweinehund:

  • Commitment: Mehr bewegen, weniger rauchen, gesünder essen – verfolgt ein Ziel nicht, weil der Arzt es sagt, sondern aus innerer Überzeugung. So fühlt ihr euch ihm verpflichtet.
  • Setzt euch ein realistisches Ziel (und Zwischenziele). Erfolgserlebnisse sind wichtig.
  • Schreibt euer Ziel auf und hängt es zuhause prominent an die Wand.
  • Ein guter Plan hilft. Definiert, wie viele Trainingseinheiten ihr pro Woche braucht und wann diese stattfinden. Schreibt die Termine in die Agenda und richtet euch aufs Training ein.
  • Schaut am Morgen in den Spiegel und sagt euch, was ihr heute erreichen wollt.
  • Lasst euch auf das Gespräch mit dem inneren Schweinehund ein, wenn er sich zu Wort meldet. Sagt ihm klar, was euer Ziel ist und dass ihr es verfolgen werdet.
  • Fokus: Lasst euch nicht ablenken, weder vom bequemen Sofa noch vom Staub darunter. Lenkt eure Aufmerksamkeit bewusst aufs Training.
  • Bringt euch fürs Training in gute Stimmung, zum Beispiel mit der richtigen Musik.
  • Verabredet euch fürs Training mit Kollegen. Das verpflichtet, und ihr könnt euch gegenseitig motivieren.
  • Eine Wette oder gegenseitige Abmachung schafft zusätzlich Verbindlichkeit: «Wer kneift, bezahlt eine Runde.»
Porträt von Romana Feldmann.
Legende: Romana Feldmann, Swiss Association of Sport Psychology. zvg

Wann darf der innere Schweinehund gewinnen?

Mit dem Training anfangen ist das eine, dranbleiben das andere. Immer ist der innere Schweinehund mit am Start. Darf man ihm auch mal nachgeben? «Ja», sagt Romana Feldmann. «Man soll die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen verlieren.» Übertraining könne zu Dauermüdigkeit und Verletzungen führen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Pollak, Küblis
    ich finde es als UNWORT da ein gesunder Hund bei jedem Wetter mit Freude lauft und Schweine bewegen sich auch sehr freudig es ist eine Schande das sie das nichtmehr können wegen wenig Platz Grüsse Alois
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  • Kommentar von Miguel Lopes, Wynau BE
    Seit ich auf den Beinen bin, begeistern mich immer wieder neue Sportarten. Unter anderem auch Extrem-sportarten. Seit ich Crossfit trainiere komme ich fast immer an meine körperlichen Grenzen. Nirgends anders braucht es meinen inneren Schweinehund wie im Crossfit! Ein Schnuppertraining ist Lohnenswert Frau Vetsch! Liebe Grüsse Migu ;)
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