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SRF bewegt 5 Gründe, sich sofort mehr zu bewegen

Schon Mama hat gesagt: «Kind, Bewegung tut dir gut!» Und Mama hatte selbstverständlich Recht. Die gute Nachricht: Es muss kein Marathon oder keine Stunde Fitness sein. Auch kleine Bewegungen haben grossen Einfluss auf unseren Alltag. Sogar Übungen, die wir uns nur vorstellen.

Auch ein Hund ist guter Grund, sich mehr zu bewegen.
Legende: Auch ein Hund ist guter Grund, sich mehr zu bewegen. Colourbox

Es gibt viele gute Gründe für Bewegung. Wir haben 5 heraussgesucht, die uns dabei helfen, besser und gesünder durch das Leben zu kommen.

1. «Spörtlen» fürs Gehirn

Bewegung stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch unser Gehirn. Wer 2,5 Stunden wöchentlich aktiv ist, kann seine Erinnerungsleistung um einen Fünftel erhöhen. Zu verdanken ist dies der besseren Durchblutung des Gehirns.

2. Mit 10 Minuten Sex 60 Kalorien verbrennen

Aber nur bei aktivem Sex. Wer passiv bleibt, verbraucht die Hälfte.

Sport strafft unsere Muskeln und erhöht die Ausdauer. Beides hervorragende Vorraussetzungen für guten Sex. Zudem intensiviert regelmässige Bewegung die Lust auf Sex und mindert das Risiko von Errektionsstörungen und Impotenz.

3. Besser Schlafen

Schon 3 Millionen Schafe gezählt und noch keine Sekunde geschlafen? Ein morgendliches Fitnessprogramm kann helfen. Morgensport verhilft uns zu einer deutlich qualitativeren Tiefschlafphase. Aber Achtung: körperlich anspruchsvoller Sport sollte 6 Stunden vor dem Schlafengehen vermieden werden. Dieser kann unsere Schlafqualität negativ beeinflussen.

Zwei männer besprechen die Notizen auf einem Post-it. Der eine lächelt und erklärt, während der andere zuhört.
Legende: Aktive Arbeitnehmer erhalten im Schnitt 4 bis 17 Prozent mehr Lohn als ihre unsportlichen Kollegen. Colourbox

4. Mehr Erfolg im Job

Sport ist zwar kein Karrieregarant, aber hilfreich kann er trotzdem sein. Er kann uns zu besseren Teamplayern machen, unsere Ausdauer steigern und uns an Stresssituationen gewöhnen. Ein Gesamtpaket, das zu einem grösseren Selbstvertrauen führt und sich im Job bemerkbar macht. Ebenfalls beeindruckend: körperlich fitte Arbeitslose finden schneller wieder den weg ins Berufsleben zurück.

5. Gelenkverschleiss vorbeugen – aber richtig

Treppen steigen, Kisten heben oder Einkaufstüten tragen. Ein langes Leben hinterlässt Spuren, so auch bei unseren Gelenken. Sportarten wie Velofahren oder Schwimmen schützen unsere Gelenke nachhaltig. Unser Körper produziert mehr Schmierflüssigkeit für die Gelenke und bewahrt diese so vor vorzeitigem Verschleiss.

Motivation ja, aber keine Zeit?

Unsere Zähne putzen wir täglich. Warum die Zeit also nicht effizient nutzen und gleich eine kleine Bewegungseinheit einbauen? Einbeiniges Zähneputzen trainiert neben unserem Gleichgewicht auch unsere Fuss-, Bein- und Rumpfmuskulatur. 20 Sekunden pro Bein sollten es aber schon sein.

Ein intensiveres Training erreicht, wer die Zähne einbeinig auf einem instabilen Untergrund putzt – beispielsweise auf einer zusammengerollten Gummimatte.

Denken wie ein Profisportler

Das Vorstellen von Bewegung lässt unsere Muskeln sicherlich nicht wachsen. Ganz unnütz ist es dennoch nicht. Wer eine Bewegung konkret visualisiert, hilft dem Gehirn dabei, die Bewegungsabläufe der Muskeln zu verinnerlichen. Leistungssportler machen dies regelmässig – und das mit Erfolg.

Der IQ lässt sich mit Bewegung um 1 bis 5 Punkte steigern.

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