Emil - Drei Engel!

Sind sie wahr oder erfunden, die Geschichten, die Emil Steinberger auf der Bühne erzählt? Ob Szenen aus dem Tourneealltag, Erlebnisse in New York oder der Blick auf die Tücken der deutschen Grammatik.

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Emil - Drei Engel!

89 min, aus Unterhaltung vom 20.9.2014

Verfolgungsjagden und urkomische Alltagserlebnisse

Der Kabarettist berichtet aus aufregenden Zeiten. Einmal soll ihn ein Auto verfolgt haben, hartnäckig und unerbittlich - wie in einem US-Action-Streifen; tief unter der Erde, im vierten Untergeschoss eines Parkhauses, kam es dann zum Showdown. Doch auch Alltagserlebnisse verwandelt Emil in komische und unglaubliche Kabinettstückchen. Da hat der Eintrag ins gefürchtete Gästebuch offenbar unerwartete kulinarische Folgen. Oder bei seinem mehrmonatigen Aufenthalt als blutjunger Postbeamter im abgelegenen Neuenburger Jura setzte er sich angeblich gleich am ersten Tag tüchtig in die Nesseln; Auslöser war ein simples Fondue. Und schliesslich liefert er auch einen bunten Strauss von Beobachtungen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Auflistung skurriler Gesetze aus verschiedenen US-Bundesstaaten sind kaum zu glauben: So dürfen Männer in den Kirchen Alabamas am Sonntag keine falschen Bärte tragen - das behauptet jedenfalls Emil.

Die drei Engel

Emil Steinberger hatte mit seinem Sohn in dessen Kindheit eine Abmachung: Wenn der Vater eine Geschichte erzählte, die nicht erfunden war, sondern tatsächlich stattgefunden hatte, hob er feierlich Daumen, Zeige- und Mittelfinger - eben die drei Engel. Dasselbe Ritual praktiziert Emil auf der Bühne mit seinem Publikum.

«Emil - Drei Engel!» wurde im Dezember 2010 im Kleintheater Luzern aufgezeichnet. Für die Bildregie zeichnet Stephan Schmuki verantwortlich.