Schertenlaib und Jegerlehner

Das musikalische Kabarett-Gespann aus dem Kanton Bern war bei Giacobbo / Müller zu Gast.

Schertenlaib spielt Ukulele während Jegerlehner mit der Trompete gegen die Wand spielt Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schertenlaib & Jegerlehner sind bei Giacobbo / Müller zu Gast. Schertenlaib & Jegerlehner

Schertenlaib & Jegerlehner heissen richtig Michel Gsell und Gerhard Tschan und kennen sich seit der siebten Klasse. Sie haben sich als Solokünstler einen Ruf gemacht – Michel Gsell als Sprachpoet und Gerhard Tschann mit seinem Clowntheater. Erst mit über vierzig taten sie sich als Schertenlaib & Jegerlehner zusammen. Laut eigenen Angaben bedienten sie sich der gängigsten Namen in der Gegend und nannten sich so, wie eben Hornusser oder Pontoniere heissen könnten.

Seither parodiert das schräge Berner Duo genüsslich Klischees und fesselt das Publikum mit hochstehendem Nonsens. Das Spezialgebiet sind berndeutsche Lieder voller Weltgewandtheit, Witz, Verrücktheit und Nostalgie. Mit Tuba, Schlagzeug, Ukulele, Melodika, Handorgel und Gesang erklären die beiden Multiinstrumentalisten die Welt – und dies mit Erfolg.

Sie gewannen dieses Jahr den renommiertesten Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum, den Salzburger Stier. Auf ihr erstes abendfüllendes Bühnenprogramm «Päch» folgte im März 2013 das neue Programm namens «Schwäfu», mit dem sie noch bis Sommer 2014 auf Tournee sein werden.

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