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Natur & Umwelt So nah werden sich Rosetta und Tschuri nie wieder sein

Am Wochenende hatte Rossetta ihr engstes Zusammentreffen mit dem Kometen Tschuri. Aus nur 6 Kilometern Entfernung nahm die Sonde Messungen vor und machte eindrucksvolle Bilder. Weil die Aktivität des Kometen stetig zunimmt, fliegt sie nur noch an ihm vorbei.

Über Wochen hat Rosetta den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko, kurz Tschuri, umkreist. Doch weil seine Aktivität auf dem Weg zur Sonne immer stärker wird, ist das nicht mehr möglich. Nach dem engen Vorbeiflug am Wochenende wird die Esa-Raumsonde zukünftig in Abständen zwischen 15 und 200 Kilometern an Tschuri vorbeifliegen.

Während der Vorbeiflüge soll sie die Oberfläche des Kometenkerns weiter erkunden und die Materialen auf dem Kometen sowie die Art des Staubes exakter bestimmen.

Die Geburt der Koma erleben

Auch die Atmosphäre von Tschuri, die Koma, wird noch weiter untersucht, während der Komet sich auf seinen sonnennächsten Punkt zubewegt, den er im August erreichen soll. «Wir können zuschauen, wie die Geburt der Koma funktioniert», erklärt Matt Taylor, leitender Wissenschaftler der Rosetta-Mission.

Bisher hat Rosetta nur etwa 70 Prozent des Kometen kartiert, weil durch ihren Orbit und die Rotation des Kometen bestimmte Regionen im Dunkeln blieben. Doch diese Regionen sollten nun bald sichtbar werden.

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