Bücher sind von gestern? User haben eine andere Meinung

Bücher sind überflüssig – und damit auch die Bibliotheken, sagte der Chef der ETH-Bibliothek. Die Empörung war gross – auch bei SRF-Usern: Echte Bücher sind angenehmer zu lesen, leben länger als elektronische Daten, finden sie. Und: Sie schätzen die kuratierende Funktion der Bibliotheken.

Blick in die Buchhandlung Calligramme in Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Pure Sinnlichkeit oder nicht mehr zeitgemäss? In der Zürcher Buchhandlung Calligramme. Keystone

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur kompakt, 11.2.2016, 6:50 Uhr

8 Kommentare

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    • , bei Basel

      Dienstag, 16.02.2016, 23:06

      Natürlich sind Schallplatten, Dorflädeli, Bücher oder der Urner Heimatfilm u.ä. sympathisch und haben ihre verschworene Liebhabergemeinde. Das soll und darf auch so sein. Und ich wünsche all Diesen (u.v.m) noch ein langes Leben. Allerdings, ob wir das gut finden oder nicht, spielt sich heute das überwiegende Leben bei Grossverteilern oder im nahen Ausland, bei den Internet-Musikanbietern, mit Mobiles, bei Informations- und Unterhaltungsseiten statt. Und nicht im Schallplattenladen.

    • , Zürich

      Samstag, 13.02.2016, 16:36

      Ich wette dass Herr Ball nicht älter als 40 ist, - also ein Digital Native. ... Da kann man auch nicht mehr erwarten!

    • , Allschwil

      Samstag, 13.02.2016, 01:49

      Was sagt uns Herr Ball denn hier : Es ist im piepegal, wenn die ein oder andere Gemeindebibliothek schliesst und was mit den MitarbeiterInnen passiert. Und im Mittelalter musste man sich seine Bücher auch selber kaufen. Nur waren sie da so unerschwinglich, dass sie in den Bibliotheken angekettet werden mussten. Herr Ball diskreditiert unsere Gemeindebibliotheken mit seinen exklusiven Ideen genauso wie arme Menschen, die sich keine Bücher leisten können. Sein blinder Technikglaube ist zudem naiv.