In eigener Sache: Darum ändern wir die Regeln beim Kommentieren

Ab sofort gilt: Wer auf SRF News seine Meinung zu bestimmten Artikeln abgeben will, muss sich eindeutig identifizieren. Damit wollen wir in erster Linie die Qualität in den Kommentarspalten heben und vor allem den leiseren Stimmen mehr Gewicht verleihen.

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Konrad Weber

Konrad Weber

Konrad Weber, Multimediaredaktor bei SRF News, ist für das Community Management und die Interaktion mit dem Publikum in der Informationsabteilung von Schweizer Radio und Fernsehen verantwortlich.

Mehr als 800 Kommentare schreiben Leserinnen und Leser täglich bei SRF News. Uns liegt diese Möglichkeit der Interaktion am Herzen. Deshalb lesen Redaktorinnen und Redaktoren von SRF News jede einzelne Meinungsäusserung und entscheiden nach klaren Kriterien, welchen Kommentar wir freischalten und welchen nicht.

Falls Sie bisher auf srf.ch kommentieren wollten, mussten Sie einzig Ihren Namen, Ihre Mailadresse und den Wohnort angeben. Dies ändert sich nun. Möchten Sie weiterhin an einer qualitativen Diskussion teilnehmen, müssen Sie sich ab sofort mit einem eindeutigen Nutzer-Profil registrieren. Dazu benötigen wir neu eine gültige Mailadresse und eine Mobilnummer.

Warum diese Änderung?

Wir führen diese neue Registrationspflicht aus drei Gründen ein:

  • In den letzten Monaten wurden immer wieder Namen von Kommentatoren kopiert, um in ihrem Namen diskreditierende Meinungsäusserungen abzusondern. Dies nehmen wir nicht länger einfach so hin.
  • Wir sind an einer qualitativ hochstehenden Diskussion interessiert. Vor allem auch die leisen Stimmen sollen durch diese technische Änderung motiviert werden, ihre Meinung bei uns äussern zu können.
  • Bei der Moderation Ihrer Kommentare scheuen wir keine Mühe. Eine Hochrechnung zeigt, dass wir uns während fast 1000 Stunden im Jahr nur mit Ihren Meinungen auseinandersetzen. Gerne möchten wir vermehrt auch in einen direkten Kontakt mit Ihnen treten. Dies gelingt uns allerdings nur, falls auch Sie uns gültige Kontaktkoordinaten zur Verfügung stellen.

Als Gastgeber dieser Diskussionen ist es uns wichtig, dass die Voraussetzungen für alle Nutzerinnen und Nutzer von SRF News gleich sind. Dazu gehört, dass rassistische, diffamierende und in sonstiger Weise zu Gewalt aufrufende Äusserungen auf srf.ch nichts zu suchen haben.

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Kommentarland

Collage mit 16 Porträts von SRF-Onlinekommentatoren.

Wer sind die Leser von srf.ch und was treibt sie an, sich an der öffentlichen Debatte in den Kommentarspalten und den sozialen Netzwerken zu beteiligen? Diesen Fragen ging SRF News während eines Monates nach und hat 16 Leserinnen und Leser im «Kommentarland» porträtiert.

Was geschieht mit meinen Daten?

Wir behalten uns vor, denjenigen Nutzern, die regelmässig gegen die Netiquette verstossen, vorübergehend die Möglichkeit zum Kommentieren zu entziehen.

Es geht uns dabei nicht um die Zensur Ihrer Meinung, sondern um das Herstellen gleicher Voraussetzungen für alle.

Ihre Daten lagern dabei auf sicheren Servern, zu welchen nur ausgewählte Personen bei SRF Zugang haben. Eine Weitergabe oder Auswertung der Daten durch Dritte findet nicht statt. Weitere Angaben zum Datenschutz finden Sie unter Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • FOKUS: Fremdenhass im Netz

    Aus 10vor10 vom 25.8.2015

    In der Schweiz brennen keine Flüchtlingsunterkünfte. Dafür entlädt sich der Fremdenhass in den Kommentarspalten von Online-Portalen und sozialen Netzwerken.