Franken und Zuwanderungsbeschränkung machen Basler Firmen Sorgen

Viele Firmen stehen unter Druck: Die Frankenstärke und die Masseneinwanderungsinitiative bereiten Unternehmern Bauchschmerzen. Rezepte gegen diese Probleme sollten an der Wirtschaftstagung «Basel Economic Forum» diskutiert werden - doch von Wirtschaftsvertretern kamen kaum Lösungsansätze.

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Bildlegende: Basler Unternehmen blicken wegen Frankenstärke und Masseneinwanderungsinitiative mit Sorge in die Zukunft. Juri Weiss

In einem Punkt waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Wirtschaftstagung «Basel Economic Forum» (BEF) einig: Die Unternehmen stehen unter Druck und es müsse etwas passieren.

Diese Meinung teilten Unternehmer, Vertreterinnen von Wirtschaftsverbänden bis hin zum Universitätsprofessor. Die Tagung stand denn auch unter dem Motto «Wie bleiben unsere Unternehmen wettbewerbsfähig?». Konkrete Lösungsvorschläge gab es aber von Seiten Wirtschaftsvertreter kaum zu hören.

Eurolöhne eine Lösung?

Die wenigen konkreten Vorschläge, die am Podium genannt wurden, waren denn auch eher etwas theoretischer Natur. Sie seien mehr als Denkanregungen zu verstehen, sagte Rolf Weder, Wirtschaftsprofessor an der Universität Basel. In diesem Sinn forderte er: «Wir sollten wirklich die Möglichkeit haben, Grenzgängner in Euro zu bezahlen.» Ein Vorschlag, der juristisch höchst umstritten ist und auch von den Gewerkschaften bekämpft wird.

Auch wenn am BEF also kaum konkrete Lösungsansätze vorgelegt wurden, stand doch die Forderung, dass die Politik jetzt handeln müsse, im Raum. Dabei sollen auch aussergewöhnliche Ideen möglich sein.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)