Übernahme von Syngenta Protest an letzter Aktionärsversammlung von Syngenta

Rund zwanzig Aktionäre sind an die Versammlung gekommen - empfangen hat sie eine Gruppe Protestierender.

Protestierende halten einen chinesischen Drachen in der Hand, Transparente im Hintergrund. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die letzte Aktionärsversammlung von Syngenta war von Protesten begleitet. ZVG

Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace und der Organisation MultiWatch hielten vor dem Kongresszentrum eine Mahnwache ab. Unterstützung erhielten sie dabei von Mitgliedern der Linkspartei BastA!. Sie halten unter anderem Syngenta für das weltweite Bienensterben mitverantwortlich. Weiter werfen sie dem Unternehmen vor, Konzern- und Kapitalinteressen höher zu gewichten als gesunde Ernährung.

Rebellische Aktionäre

Kämpferisch gaben sich auch einige der rund zwanzig Syngenta-Aktionäre, die an der letzten Aktionärsversammlung von Syngenta erschienen. Sie gehören zu den wenig Verbliebenen, die ihre Wertpapiere noch nicht an ChemChina verkauft haben, die Syngenta in Kürze übernimmt. «Schweizer sollen die Aktien behalten, damit die Firmen nicht in ausländische Hand gelangen», so einer der Aktionäre.

Allerdings hält der chinesische Staatsbetrieb Chemchina bereits rund 95 Prozent der Syngenta-Aktien.