Neues Recyclingzentrum in Zürich-Altstetten:
Die Stadt Zürich will auf dem Juch-Areal in Altstetten für gut 33 Millionen Franken ein modernes, zentrales Recyclingzentrum bauen, das als Ersatz für die heutigen Provisorien dient. Die neue Anlage besteht zum grössten Teil aus wiederverwendeten Materialien, die Anlieferung soll zu Fuss, mit Velo, Auto und Lastwagen möglich sein.
Ökologische Ersatz-Massnahmen im Seebecken:
Die Stadt will das Seebecken für 69 Millionen Franken aufwerten, indem sie durch neue Flachwasserzonen und Schilfgürtel wertvollen Lebensraum für Fische und Wasservögel schafft. Gleichzeitig sollen die Uferwege und der Zugang zum Wasser für die Bevölkerung attraktiver gestaltet werden. Diese Ersatz-Massnahmen sind nötig, damit Konzessionen für Häfen, Stege oder Bade-Anlagen erneuert werden.
Millionen für Studentenwohnungen:
Die Stadt Zürich fördert mit dem Jugend-Wohnkredit die Schaffung von günstigem Wohnraum für junge Menschen in der Ausbildung. Der letzte Kredit in der Höhe von 20 Millionen Franken stammte aus dem Jahr 2010. Nun entscheiden die Stimmberechtigten über einen neuen Kredit von 40 Millionen.
Neubau der Schulanlage Höckler:
Für 141 Millionen Franken will die Stadt Zürich eine neue Schulanlage für 22 Klassen (Primar- und Sekundarstufe) bauen, um den Schulraumbedarf im stark wachsenden Quartier Manegg zu decken. Das Projekt beinhaltet auch ein Schwimmbad, Sporthallen, eine Laufanlage auf dem Dach, eine Bibliothek sowie spezialisierte Räume für die Gehörlosen- und Schwerhörigenschule und soll bis zum Jahr 2032 fertiggestellt sein.
Ersatzneubau der Schulanlage und Renovierung der Sportanlage Utogrund:
Weil das Quartier Albisrieden stark wächst, plant die Stadt einen Ersatz-Neubau für die Schulanlage Utogrund. Dieser soll Platz bieten für 400 Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich soll auch die angrenzende Sportanlage renoviert werden, damit diese tagsüber von der Schule und abends von Vereinen genutzt werden kann. Die Kosten belaufen sich für das Gesamtprojekt auf 138 Millionen Franken.
Zentralwäscherei – Verlängerung der Zwischennutzung:
Für knapp 8 Millionen Franken soll die Zwischennutzung auf dem Areal der ehemaligen Zentralwäscherei in Zürich bis ins Jahr 2034 verlängert werden. Mit dem Geld wird der weitere Betrieb als Kultur- und Begegnungsort finanziert. Gegner kritisieren den Kredit, weil in der Zentralwäscherei auch politisch kontroverse Veranstaltungen stattfinden.
Neue Alterswohnungen in Zürich-Seebach:
Die Stadt will ihrer Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich ein Stück Landreserve im Baurecht abtreten. Dort soll die Stiftung eine neue Alterssiedlung bauen – 115 Wohnungen für 140 Personen. Die Stadt stimmt über Ausgaben von knapp 21 Millionen Franken ab.