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«Allahu Akbar»-Ruf im Januar Messerattacke in Bellinzona: Behörden gehen nicht von Terror aus

  • Eine Frau bedrohte Ende Januar Angestellte eines Geschäfts in Bellinzona mit einem Messer und rief offenbar «Allahu Akbar».
  • Der anfängliche Terrorverdacht hat sich nun aber als haltlos erwiesen, wie CH Media unter Berufung auf die Bundesanwaltschaft berichtet.
  • Die Untersuchungen hätten «keine terroristischen Elemente ergeben», sagt die Bundesanwaltschaft.
  • Das Strafverfahren dürfte im Juli abgeschlossen sein.

Demnach verkehrte die Frau nicht in islamistischen Kreisen und sympathisierte nicht mit Terrororganisationen. Sie befinde sich derzeit in ambulanter psychiatrischer Behandlung in einer Wohngruppe, schrieben die CH-Media-Zeitungen weiter. «Allahu Akbar» ist eine Lobpreisung Gottes, aber auch ein islamistischer Schlachtruf.

Unterschied zum Fall in Winterthur

Der Vorfall lässt an die Messerattacke vom vergangenen Donnerstag in Winterthur denken. Ein Mann griff mit einer Stichwaffe drei Personen am Bahnhof an. Laut Augenzeugenberichten soll der Mann dabei auch «Allahu Akbar» gerufen haben. Der Zürcher Sicherheitsdirektor bezeichnete den Angriff als «Terrorakt». Laut SRF-Recherchen ist der Mann Dschihad-Anhänger.

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