- Ein Flohmarkt im thurgauischen Kreuzlingen und dem benachbarten deutschen Konstanz ist evakuiert worden.
- Es habe eine Bombendrohung gegen den grenzüberschreitenden Flohmarkt gegeben, bestätigt das Polizeipräsidium Konstanz auf Anfrage.
- Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestehe nach aktueller Beurteilung der Lage nicht.
Wegen einer laut Polizei «unklaren Bedrohungslage» musste der grenzüberschreitende 24-Stunden-Flohmarkt in Kreuzlingen TG und Konstanz (D) am Bodensee am frühen Morgen evakuiert werden. Das Gelände wurde abgesperrt.
Es laufe seit den frühen Morgenstunden ein Grosseinsatz im Bereich Hafenareal, meldete die Kantonspolizei Thurgau. Sie stehe in engem Austausch mit dem Polizeipräsidium Konstanz, so die Thurgauer Polizei weiter.
Die Behörden in Konstanz meldeten ergänzend, dass nebst den Bereichen Kleinvenedig und Hafenstrasse auch der Konstanzer Bahnhof betroffen sei. Die Bevölkerung wird gebeten, den Aufenthalt in dem Bereich zu meiden. Wie auf dem Portal der SBB nachzulesen ist, ist der Bahnverkehr zwischen Kreuzlingen und Konstanz wegen eines «Ereignisses in Deutschland» unterbrochen. Die Einschränkung dauere bis circa 9 Uhr.
Der 24-Stunden-Flohmarkt ist ein jährlich stattfindender Anlass über zwei Tage, der an diesem Wochenende in Kreuzlingen und dem benachbarten Konstanz (D) stattfindet.